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Riesiger Eisberg vom Schelfeis der Antarktis abgebrochen

Die Ablösung und Bildung von Eisbergen ist ein natürlicher Prozess, die Klimaerwärmung beschleunigt den Prozess jedoch. Die Antarktis gehört dabei zu den am schwersten betroffenen Regionen weltweit. (Foto:  Hannes Grobe 15:50, 13 January 2007 (UTC), Alfred Wegener Institute for Polar- and Marine Research, Bremerhaven (Polarstern expedition ANT-XX/2) ,  CC BY-SA 2.5)
Die Ablösung und Bildung von Eisbergen ist ein natürlicher Prozess, die Klimaerwärmung beschleunigt den Prozess jedoch. Die Antarktis gehört dabei zu den am schwersten betroffenen Regionen weltweit. (Foto: Hannes Grobe 15:50, 13 January 2007 (UTC), Alfred Wegener Institute for Polar- and Marine Research, Bremerhaven (Polarstern expedition ANT-XX/2) , CC BY-SA 2.5)

Riesiger Eisberg vom Schelfeis der Antarktis abgebrochen In der Westantarktis hat sich vom größten Eisschelf ein riesiger Eisberg gelöst, der nun im Ozean treibt. Forscher fürchten, dass der Abbruch das Eisschelf destabilisieren könnte. Die Langzeitfolge wäre ein weltweiter Anstieg des Meeresspiegels.

13.07.2017 – Ein riesiger Eisblock hat sich vom größten Eisschelf der Westantarktis gelöst, einer der größten, den Forscher in den letzten drei Jahrzehnten registriert haben, berichten Wissenschaftler der britischen Universität von Swansea und des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Das „Kalben“ des Eisbergs habe sich zwischen Montag und Mittwoch zugetragen, präzisieren die Forscher den Vorgang, und beobachten nun die Formation mit einer Fläche von rund 5.800 Quadratkilometern – das ist im Vergleich fast 55 Mal so groß wie Paris.

Jahrelang und mit zunehmender Geschwindigkeit vergrößerte sich der Riss am westlichen Rand des antarktischen Schelfeis, allein im vergangen Dezember waren es 18 Kilometer. Anfang Juli war der Eisblock nur noch auf einer Länge von fünf Kilometern mit dem Schelfeis der Antarktischen Halbinsel verbunden.

Der neue Eisberg – 350 Meter dick und rund eine Billion Tonnen schwer – werde voraussichtlich mit der Meeresströmung Richtung Nordosten treiben, es könnte einige Jahre dauern, bis er geschmolzen ist, so die Forscher, denn er schwimmt in seinem eigenen, kühlen Schmelzwasser. Der Auflösungsprozess könnte sich aber beschleunigen, sollte der Eisberg durch äußere Einflüsse zerbrechen.

Das große Kalben in der Antarktis

Auf das Niveau des Meeresspiegels werde der treibende Eisberg direkt keine Auswirkung haben. Er ist jedoch Teil eines riesigen Eisschelfs, „Larsen C“ genannt; dieses Schelf könnte sich nun durch die Ablösung destabilisieren. Zwei kleinere Eisschelfe an der östlichen Seite der Antarktis sind bereits vor Jahren kollabiert. Larsen C könnte daher den gleichen Verlauf wie Larsen B nehmen, befürchten die Forscher: Das riesige Eisschelf, bestehend aus Jahrhunderten bis Jahrtausenden altem Eis, hatte sich im Jahr 2002 aufgelöst, sieben Jahre nach dem Kalben eines Eisbergs.

Sollte das auch mit Larsen-C passieren würde eine Eisplatte wegfallen, die momentan wie eine Art Korken vor den Inlandsgletschern der Antarktischen Halbinsel sitzt – dadurch könnte sich in Folge deren Abfluss ins Meer beschleunigen. Das gesamte Eis auf der Halbinsel reiche, so die Annahme der Wissenschaftler, für einen Anstieg des Meeresspiegels von zehn Zentimetern. Sollte die ganze Antarktis jedoch eines Tages abschmelzen, würde das den Meeresspiegel weltweit um etwa 60 Meter ansteigen lassen.

Die Ablösung und Bildung von Eisbergen ist ein natürlicher Prozess, so die Forscher, die Klimaerwärmung beschleunige den Prozess jedoch – und die Antarktis gehört zu den am schwersten betroffenen Regionen. Ob das Larsen-C-Eisschelf durch neues Eis ersetzt werden könnte, wenn es nun in der Folge der Ablösung auch zersplittert, bezweifeln die Forscher. Denn für die Bildung großer neuer Eismassen sei es rund um die Halbinsel infolge der Erderwärmung bereits viel zu warm. na

   

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  1. Eitel Heck
    Eitel Heck 14.07.2017, 10:13 Uhr
    Korrektur: Klimaveränderungen
  2. Eitel Heck
    Eitel Heck 14.07.2017, 10:12 Uhr
    Wenn die Klimaveränerungen wirklich so dramatisch sind, dass bereits in absehbarer Zeit mit großen Naturkatastrophen zu rechnen ist, dann reichen die Vereinbarungen des G20-Gipfels und das Pariser Klimabkommen nicht aus.
    Meine Vorschläge:
    1.Viele afrikanische Länder bieten durch die sehr gute Sonneneinstrahlung gute Standorte für Solarthermikraftwerke.
    Unter Federführung der G20-Staaten sollten in Afrika Solarthermikraftwerke gebaut werden zur klimafreundlichen Stromversorgung, zur Stärkung der afrikanischen Wirtschaft und damit zur Behebung der Fluchtursachen.
    2.Die Stromkrise in Südaustralien zeigt, dass in vielen Ländern eine 100%-ige Stromerzeugung durch Windstrom und Photovoltaik zur Lösung der Klimaziele nicht möglich ist.
    Es sollte viel stärker anstelle der erneuerbaren Wind- und Photopholtaik-Flatterstromproduktion auf andere klimafreundliche Energietechnologien mit einer kontinuierlichen Stromproduktion orientiert werden.
    Das betrifft:
    -die sichere Technologie des Dual Fluid Kernreaktors mit enormer ökonomischer Bedeutung,
    -Gezeitenkraftwerke,
    -Wasserstoffkraftwerke mit umweltfreundlichen Brennzellen auf der Grundlage einer ökonomischen Wasserstoffwirtschaft.
    3.Erneuerbare Energiequellen, die in einigen Ländern im Überfluss vorhanden sind, sollten weiter ausgebaut und in internationaler Kooperation genutzt werden.
    Das betrifft beispielsweise:
    -Wasserkraftwerke( Norwegen, Island u.a.),
    -Geothermikraftwerke(Island u.a.),

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