100 Unternehmen verursachen 70% der globalen Emissionen

Laut Carbon Majors Report sind seit 1988 rund 100 Unternehmen verantwortlich für etwa 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Kohleriese RWE ist auch dabei. (Foto: Nicole Allé)
Laut Carbon Majors Report sind seit 1988 rund 100 Unternehmen verantwortlich für etwa 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Kohleriese RWE ist auch dabei. (Foto: Nicole Allé)

Laut Carbon Majors Report sind seit 1988 nur rund 100 Unternehmen verantwortlich für mehr als 70 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Experten raten –aus moralischer als auch ökonomischer Sicht – zum Rückzug aus klimaschädlichen Investitionen.

14.07.2017 – Der Carbon Majors Report 2017 stellt fest, wie weltweit betrachtet wenige große fossile Brennstoffproduzenten den Schlüssel zur systemischen Veränderung der CO2-Emissionen in ihren Händen hielten, und somit den Klimawandel steuern, kommentiert Pedro Faria, technischer Direktor der CDP, der den Bericht in Zusammenarbeit mit dem Climate Accountability Institute veröffentlicht hat.

Daten zu Treibhausgasemissionen werden in der Regel auf nationaler Ebene gesammelt, der Carbon Majors Report konzentriert sich jedoch auf die fossile Brennstoffproduzenten weltweit. Grundlage der Erhebung ist eine Datenbank mit öffentlich zugänglichen Emissionszahlen. Der Bericht zielt darauf ab, die Rolle dieser Unternehmen und ihrer Investoren im Kampf gegen den Klimawandel deutlich zu machen.

Schlechte Klimaprognose

Mit den Carbon Majors Projects wollen die Initiatoren Transparenz für Investoren schaffen, welche Unternehmen für die höchsten Emissionen verantwortlich sind und in die man besser nicht mehr investieren sollte – will man den Klimawandel nicht unterstützen. ExxonMobil, Shell, BP und Chevron werden dabei seit 1988 als Unternehmen mit den größten Emissionen eingestuft. Werden fossile Brennstoffe in den nächsten 28 Jahren im gleichen Tempo gefördert und genutzt, werden laut Bericht die durchschnittlichen Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 4 Grad Celsius steigen.

Experten raten zum Divestment

Eine Carbon Tracker-Studie von 2015 stellte fest, dass Unternehmen zu diesem Zeitpunkt zwei Billionen Dollar in weitere Projekte mit Öl und Gas steckten trotz des Risikos, dass diese Investitionen angesichts internationaler Klimapolitik und verstärkten Investitionen in Erneuerbare Energien am Markt massiv an Wert verlieren könnten. Investoren hätten die Wahl, so Charlie Kronick, Senior Berater bei Greenpeace UK. Die Zukunft der Ölindustrie sei bereits geschrieben – wer daran festhalte sei selbst schuld, die Zukunft gehöre den Erneuerbaren Energien.

Es wäre nicht nur moralisch sondern auch ökonomisch riskant, weiter auf fossile Energien zu setzen, mahnt Michael Brune, CEO der US Umweltorganisation Sierra Club. Denn der Wechsel hin zu sauberer Energie werde sich in den nächsten Jahren noch beschleunigen.

Es gebe aber auch eine wachsende Anzahl von Unternehmen, so der Bericht, die sich den Klimaschutzzielen verpflichten wollen. Fast 100 Unternehmen haben sich im Rahmen der RE100-Initiative immerhin zur Nutzung Erneuerbarer Energien verpflichtet. Auch der größte Pensionsfonds Schwedens stieg vor kurzem aus Aktien mit Umweltsündern aus und hat eine Liste zu Unternehmen mit umstrittenen Geschäftspraktiken hinsichtlich des Pariser Klimaabkommens vorgelegt. Immer mehr Fonds und Institutionen ziehen ihr Geld aus klimaschädlichen, fossilen Energien ab. Trotzdem sind die Investitionen in Erdöl und Gas immer noch doppelt so hoch wie die in Erneuerbare Energien. na

   

Forum

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  1. Eitel Heck
    Eitel Heck 25.07.2017, 18:31 Uhr
    Zu Energiewender:
    Die Kritik zur Orthographie ist berechtigt.
    Geothermie und Solarthermie wurde von mir richtig greschrieben. Bei Solarthermiekraftwerken und Geothermiekraftwerken hat mich mein Computer in einer Ausarbeitung korrigiert.Ihren Hinweis werde ich berücksichtigen.
    Ich habe mit meinen Kommentaren weder geprahlt, noch die Grenzen der Höflichkeit überschritten.
    Beim Vorstellen des DFR haben Sie mit Hirngespinst reagiert, eine Ausdrucksweise, die im wissenschaftlichen Meinungsaustausch unüblich ist.Ich habe Direktkontakt mit den Kernphysikern.
    Unter Federführung eines hochrangigen CDU-Politikers fand an der TU Dresden im April ein Kolloquium zu Neuentwicklungen der Kernenergie, darunter der DFR, statt. Es ist richtig, der DFR ist ein durch das Europäische Patentamt patentiertes Konzept,in dem aber praktische Ergebnise früherer Jahre eingeflossen sind.
    Wenn der DFR ein Hirngespinst ist, würde sich diesr Politiker mit Leitungsfunktion in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht mit diesem Thema befassen. Die Entwickler des DFR werden durchaus anerkannt, was an einem anderen Auftrag zu erkennen ist.
    Ich bin kein Gegner der Energiewende, aber für einen technisch-ökonomisch vertretbaren Strom-Mix mit dem Ziel der Erfüllung der Klimaziele.
    Warum wird bei meinem Hinweis auf andere innovative Technologien so aggresiv reagiert?
    Ich bin Chemiker, aber jetzt Rentner und war in der chemischen Industrie als Forschungschemiker und Anwendungstechniker, darunter auf dem Gebiet der Siliziumchemie, unter anderem Produkte in der Rohstoffkette für Solarmodule und auf dem Gebiet des Korrosionsschutzes, darunter Beschichtungsstoffe für Windkrafttürme.
    Damit bin ich kein Gegner von Windstrom und Photovoltaik.
    Als innovativer Chemiker erwarte ich, dass Neuentwicklungen der Kernergie richtig bewertet werden. Die internationalen Wissenschaftler, die Kernreaktoren der 4. Generation oder die Kernfusion entwickeln kann man nicht zu Spinnern degradieren.
  2. Energiewender
    Energiewender 25.07.2017, 14:21 Uhr
    (1/2)Mein lieber Herr Heck, leider habe ich noch so viel Zeit wie Sie für diese Diskussion, da ich mich nebenbei noch einer Erwerbstätigkeit widme. Deswegen kann ich erst jetzt antworten.

    Auf sachliche Kritik reagieren Sie nicht, sondern gehen zum persönlichen Angriff über. Sie bezweifeln meine fachliche Kompetenz, anstelle sich mit der Quelle (http://web.archive.org/web/20131101114454/http://kernkraftwerkderzukunft.npage.de/) auseinanderzusetzen. Dann prahlen sie mit Ihrer angeblichen Kompetenz rum, die leider nichts mit Kernphysik zu tun hat und in der Selbstüberschätzung spekulieren sie noch über mein Pseudonym, welches ich leider viel länger habe, als sie hier ihre DFR-Werbung verteilen. Ihre Beiträge sind nicht kompetent, sondern einfach nur peinlich und entsprechen dem Verhaltensmuster von Esoterikern und Verschwörungstheoretikern.

    Auch weichen Sie aus, wenn ich Ihre Falschdarstellung zum DFR aufzeige. Sie reden hier täglich davon, dass dieser Reaktor die Lösung aller Probleme wäre. Sie verschweigen aber, dass noch nichtmal ein Prototyp existiert und das Teil nur auf dem Papier funktioniert. Der DFR ist nicht existent, sondern nur ein Hirngespinst. Sie können versuchen, davon mit etlichen Beispielen weiterer Irrungen abzulenken. Das ändert nichts daran, dass der DFR noch Milliarden an Forschungsgeldern bräuchte.
  3. Energiewender
    Energiewender 25.07.2017, 14:19 Uhr
    (2/2)
    Sie haben scheinbar sehr viel Zeit und haben sich ihr eigenes, teils pseudowissenschaftliches Konstrukt einer Energieversorung zurechtgedichtet. Fakten werden munter mit Wünschen und Träumen kombiniert. Ungefragt werben Sie hier täglich für die Vorhaben eines zweifelhaften Vereins und zitieren eine polemische Selbstdarstellung des DFR als vermeintlichen Zeitungsartikel.

    Sie schreiben von Zappelstrom, Geothermi und Solartermi und wollen ernst genommen werden. Nehmen Sie sich mal ein Buch zur Hand, es heißt Geothermie, Solarthermie und der Begriff Zappelstrom stammt aus dem Wortschatz der Klimawandelleugner, ist aber kein wissenschaftlicher Fachbegriff.
  4. Eitel Heck
    Eitel Heck 19.07.2017, 21:45 Uhr
    Eine bekannte Zeitung zum Dual Fluid Reaktor:
    Die Entscheidung von Green Tec-Awards und einiger Poltiker diesem Projekt, seiner Qualitäten in Bezug auf Umweltschutz und Sicherheit abzusprechen, zeigt den geringen Kenntnisstand der Physik , aber auch einen außerordentlichen Bildungsmangel im Allgemeinen, der immer dann zur Höchsform aufzulaufen pflegt, wenn wissenschaftliche Kenntnisse und schulische Bildung einen Tiefsstand erreicht haben. In Deutschland überwiegt seit längerer Zeit, verstärkt seit 2011 in Fragen Kernenergie religiöser Eifer, der es fast geschafft hat, wissenschaftliche Kenntnisse landesweit zu unterdrücken.
    Der Dual Fluid Reaktor bietet alles, was kritische und gut informierte Umweltschützer, Sicherheitsexperten und Verbrauchergemeinschaften sich nur wünschen können, nämlich einen umweltschonenden, inhärent sicheren Reaktor, der genwärtigen Atommüll als wertvollen Rohstoff zur Stromerzeugung nutzen kann, der ansonsten komplett in geologischen Endlagern zu entsorgen ist und er kann die Stromerzeugung mit der Herstellung chemischer Erzeugnisse koppeln, die ansonsten aus Erdöl hergestellt werden.
    Das Europäische Patentamt hat zu diesem Reaktor, der bei Realisierung die Energieprobleme und die Klimaschutzziele sichern könnte, das Patent erteilt, das inzwischen in 38 Ländern angemeldet wurde.
    Jeder Wissenschaftler, der sich in Patenten auskennt, weiß, dass im Rahmen der Patenterteilung die Erfindungshöhe geprüft wird.
    Das betrifft beispielsweise:
    -die Sicherheit der Technologie,
    -den Korrosionsschutz,
    -den Umweltschutz,
    -die Ökonomie im Vergleich mit anderen Kraftwerkstechniken,
    darunter die Kosten für die Realisierung,
  5. Eitel Heck
    Eitel Heck 18.07.2017, 21:43 Uhr
    Nochmal zu Energiewender
    Zur Kernenergie:
    1.Dem Beispiel Deutschlands zum Ausstieg aus den Kernkraftwerken(KK) sind die EU- Länder und außerhalb der EU nicht gefolgt.Die Kernenergie ist in vielen Ländern weiterhin wichtig für die Klimaziele.
    -Neubau oder Planung neuer KK: Finnland, Frankreich, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Rumänien,Polen, Litauen,
    -Fortführung KK: Schweden, Niederlande, Belgien, Spanien, Slowenien,
    -Brexit KK: Großbritannien,
    -Volksentscheid in der Schweiz, kein vorzeitiger Ausstieg aus KK,
    -Neubau von KK in China,
    Selbst wenn bei Neubau und Planung der KK bei einigen Ländern Rückstände zu verzeichnen sind, spielt für den Klimaschutz in vielen Ländern KK eine große Rolle
    2. 12 Staaten, darunter Rußland, USA, Frankreich, Großbritannien, Indien und Euratom-Länder entwickeln gemeinsam Kernreaktoren der 4.Generation.
    -inhärent, sichere Technologie,
    -Nutzung des gegenwärtigen Atommülls zur Stromerzeugung, der in Deutschland komplett in geologischen Endlagern entsorgt werden muss.
    -Kopplung der Stromproduktion mit der Herstellung von Wasserstoff und zur Meerwasserentsalzung,
    -Das europäische Patentamt hat das Patent für den Dual Fluid Reaktor erteilt.Dieses Patent ist 38 Ländern zugelassen.
    3.Das bisher größte Kernfusionsexperiment wird in Caarache, Frankreich durchgeführt.
    Alle potenten Industrienationen beteiligen sich dararan: China, Euratom, Indien, Japan, Südkorea, Russland, USA
    Wenn ich den Standpunkt des offensichtlich wissenschaftlich-technisch sehr gebildeten Energiewenders zu grunde lege:
    -Das Europäische Patentamt hat als Schlussfolgerung von Energiewender ein Patent für ein Hirngespinst erteilt, das in 38 Ländern angemeldet ist.
    -Die Wissenschaftler von 12 Industrieländern entwickeln mit den Kernreaktoren der 4. Generation gemäß Energiewender ein Hirngespinst.
    -Das größte Kernfusionsexperiment in Cadarache, Frankreich ist gemäß Energiewender auch ein Hirngespinst.
  6. Eitel Heck
    Eitel Heck 18.07.2017, 20:54 Uhr
    Diese primitive Diskussion führe ich nicht fort.
    Ich habe Ihnen vorgeschlagen sich mit Wissenschaftlern des Institutes für Festkörper-und Kernphysik in Verbindung zu setzen, um Ihre Einwände vorzutragen.
    Ich war in meinem Arbeitsleben auf dem Gebiet der Silkonchemie und auf dem Gebiet des Korrosionsschutz mit der Entwicklung und Produktionsüberführung volkswirtschaftlicher wichtiger Produkte, darunter für die Elektrotechnik und Elektronik, als Beitrag zur Erhöhung des Nationaleinkommens, der Grundlage unseres Lebensstandards, erfolgreich. Meine Arbeitsergebnise kann ich mit Wirtschaftspatenten und Veröffentlichungen nachweisen. Das wissenschaftliche Niveau Ihrer Kommentare ist in der leistungsorientierten Wirtschaft unüblich.
    Ich kenne Ihre Berufsausbildung nicht, auf deren Grundlage Sie Ihre Einschätzungen treffen.
    Offensichtlich sind Sie mit dem Pseudonym Energiewender durch meine kompetenten Beiträge, die möglicherweise von grünen Ideologen abweichen, nervös geworden.
  7. Energiewender
    Energiewender 18.07.2017, 13:30 Uhr
    Bei den Greentec-Awards ist das goldene Kalb der Atomlobby leider auch rausgeflogen: <a href="http://web.archive.org/web/20170315085042/http://www.wiwo.de/technologie/green/greentec-awards-in-eigener-sache/13546252.html">http://web.archive.org/web/20170315085042/http://www.wiwo.de/technologie/green/greentec-awards-in-eigener-sache/13546252.html</a>

    Der DFR ist nichts als Träumerei, Sie verkaufen den Quark hier bei 2/3 Ihrer Beiträge als serienreifes Allheilmittel. Fakt ist aber, dass ihr kleines Luftschloss Milliarden an Forschungsgeldern verschlingen würde, bis man sich überhaupt mal einen ersten Prototyp hätte. Wir haben genug mit der Kernfusion gespielt und verspielt. Propagieren Sie den DFR doch lieber bei EIKE oder direkt hier: https://www.raum-und-zeit.com/
  8. Energiewender
    Energiewender 18.07.2017, 13:28 Uhr
    (1/2)
    Der DFR ist reine Fiktion. Ein paar Nuklearromantiker hängen in der Vergangenheit fest und haben sich ein Luftschloss gebaut. Ich werde diese Hobby-Lobbyisten bestimmt nicht kontaktieren. Da könnte ich auch Karl-Theodor zu Guttenberg fragen, wie man eine handwerklich korrekte Promotion verfasst.

    Hat der DFR vielleicht doch Nachteile?
    -&quot;Der Nachteil ist, dass die dünnwandigen Rohre in der Reaktormitte einem sehr hohen Neutronenfluss und hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Im Grunde wird die Hauptherausforderung aller MSR Konzepte, dass Korrosionsrisiko, bei dieser MSR Variante maximiert.

    Im Grunde ist es das schlechteste MSR Konzept in Hinsicht auf das Hauptrisiko Korrosion. Es gibt bessere Konzepte im Bereich 500 MW. (...)
    Bei der Ausarbeitung wurden den Grenzen der Technik und Ökonomie wenig Aufmerksamkeit zuteil. Man verspricht vieles und betritt dabei den Bereich der Fiktion. Die Kommunikation bleibt sehr geschickt im Ungefähren, so dass eine technische Kritik sehr schwer ist.
    (...)
    Bestehende Sicherheitsrisiken werden nur oberflächlich betrachtet, das Hauptrisiko eines jeden Kernkraftwerks die Nachwärmeerzeugung im Falle einer Störung wird ignoriert. Der bewusste Verzicht auf Abschaltstäbe bedeutet, dass ein solcher Reaktor nicht genehmigungsfähig(...)&quot;

    Quelle: <a href="http://web.archive.org/web/20131101114454/http://kernkraftwerkderzukunft.npage.de/">http://web.archive.org/web/20131101114454/http://kernkraftwerkderzukunft.npage.de/</a>
  9. Eitel Heck
    Eitel Heck 17.07.2017, 20:40 Uhr
    Ein völlig unqualifizierter Beitrag.Ich gehe davon aus, dass dem Verfasser des Kommentars naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse fehlen, um unterschiedliche Technologien der Kernenergie fachlich kompetent zu bewerten.
    So wie es bei Strom einen gravierenden Qualitätsunterschied zwischen Flatterstrom aus Windkraftanlagen und Phovoltaik und geglättetem, kontinuierlich herggestellten Strom aus konventionellen Kraftwerken und erneuerbaren Energien(Wasserkraftwerke, Gezeitenkraftwerke, Geothermikraftwerke, Solarthermikraftwerke, Wasserstoffkraftwerke mit umweltfreundlichen Brennstoffzellen) gibt,
    gibt es auch zwischen den verschiedenen Technologien der Kernenergie einen gravierenden Unterschied in der Sicherheit und der Effizienz.
    Ich empfehle dem Verfasser dieses Kommentars, sich sowohl zu den unterschiedlichen Stromqualitäten als auch zu den unterschiedlichen Technologien der Kernenergie sich entsprechend zu informieren, um ein entsprechendes Urteil abgeben zu können.
    Empfehlenswert wäre auch ein Kontakt mit Fachleuten des Institutes für Festkörper- und Kernphysik, die Fragen zu den verschiedenen Technologien der Kernenergie beantworten können.
    Den Dual Fluid Kernreaktor habe ich in diesem Internetportal in mehreren Kommentaren erläutert.
  10. Energiewender
    Energiewender 17.07.2017, 11:07 Uhr
    Ich hätte drauf wetten sollen, dass das Hirngespinst vom Dual-Fluid-Reaktor als Kommentar zu diesem Artikel erscheinen wird.

    In diesem Sinne fehlt noch: Kernfusion und kosmische Energie. Von Letzterer kann man sich angeblich ernähren, da müssen unbedingt Fördergelder zur umfangreichen Forschung freigegeben werden. Das wäre doch grandios, wenn es funktioneren würde. Alle Probleme wären gelöst. Vielleicht kann man auch durch geheime steiner'scheTransmutation Atommüll entsorgen, wenn man sich einen Aluhut aufsetzt. Überhaupt ließe sich gigantisch viel Energie sparen, wenn keine Chemtrails mehr produziert würden.
  11. Eitel Heck
    Eitel Heck 15.07.2017, 10:56 Uhr
    Dieser Artiel hat keine Aussagekraft.
    Wenn 100 Unternehmen für fossile Brennstoffe die weltweite CO2-Emission verantworten, dann muss qualifiziert bewertet werden mit Untergliederung:
    -fossile Brennstoffe zur Sicherung des Ausbau der industriellen Warenproduktion durch Stahlbau und Betonfertigung, wo fossile Brennstoffe( Hochofen, Steinkohlenkoks) zum Einsatz kommen mit CO2-Emission,
    -fosille Brennstoffe in der Rohstoffkette für erneuerbare Energien( Windkraftanlagen, Photovoltaik) auch mit fossilen Brennstoffen und CO2-Emission,
    -Kraftwerke mit fossilen Brenstoffen( Kohle- und Gaskraftwerke) und CO2-Emission.
    Wenn darauf hingewiesen wird, das die Zukunft den enerneuerbaren Energie gehört, dann sollten die erneuerbaren Energien endlich unterteilt werden.
    1. erneuerbarer Wind- und Photovoltaikstromerzeugung(wetterabhängiger Flatterstrom).
    Die Stromkrise in Südaustralien zeigt, dass eine 100%-ige Stromerzeugung mit Wind- und Photovoltaikstrom nicht möglich ist.
    Flatterstrom hat eine Berechtigung, wenn er technisch-ökonomisch sinnvoll am Strom-Mix integriert idst.
    2.erneuerbare Energien mit kontinuierlicher Stromerzeugung
    -Wasserkraftwerke
    -Geothermikraftwerke,
    -Gezeitenkraftwerke,
    -Wasserstoffkraftwerke mit umweltfreundlichen Brennzellen,
    -Solarthermikraftwerke,
    Diese Energiequellen werden in anderen Ländern zielgerichteter genutzt.
    3.inärent sichere Kernreaktoren der 4.Generation und der inhärent und passiv sichere Dual Fluid Kernreaktor
    Man sollte endlich dazu übergehen, die Kernenergie wissenschaftlich-technisch und ökonomisch zu bewerten, um den Unterschied zwischen den derzeitigen Atomkraftwerken mit Druckwasserreaktoren und dem Dual Fluid Kernreaktor mit flüssigen Blei als Kühlmittel und flüssigen Brennmaterial zu bewerten.
    Die Energiewende kann doch nicht ewig der Bewertung von Juristen, Sozial- und Politwissenschaftlern, Lehrern, Theologen, Journalisten u.a. überlassen werden.

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