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Europäisches Projekt zum Energiespar-Contracting

Viele Quartiere sparen bereits Energie und erzeugen sogar selbst, wie hier im BedZED eco-village, Großbritannien, ein energieeffizientes Quartier mit sozialem Anspruch und eigener Energieversorgung mittels Solarenergie, Regenwassernutzung, Wärmerückgew
Viele Quartiere sparen bereits Energie und erzeugen sogar selbst, wie hier im BedZED eco-village, Großbritannien, ein energieeffizientes Quartier mit sozialem Anspruch und eigener Energieversorgung mittels Solarenergie, Regenwassernutzung, Wärmerückgewinnung etc. (Foto. © BedZED / flickr CC BY 2.0)

Ein wichtiges Werkzeug für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme in kommunalen Gebäuden ist das Energiespar-Contracting. Das EU-Projekt EnPC-INTRANS sieht daher nun europaweit einen großflächigen Kapazitätsaufbau auf kommunaler Ebene vor.

30.06.2015 – Um die breitere Anwendung dieses Effizienz-Instrumentes auch im östlicheren Teil der Europäischen Union weiter voranzutreiben, ist im März das Projekt EnPC-INTRANS gestartet. An dem Projekt beteiligen sich Partner aus neun EU-Ländern – aus Deutschland kommen die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die KEA Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg.

Das Vorhaben EnPC-INTRANS soll die Marktakzeptanz von Contracting in den beteiligten Ländern erhöhen und den Aufbau von Kapazitäten auf Anbieterseite sowie die Nachfrage unterstützen. Es soll der Beratung und Qualifizierung von kommunalen Akteuren, Anbietern und Projektsteuerern sowie der Bewerbung von Energiespar-Contracting dienen und richtet sich sowohl an nationale und regionale politische Entscheidungsträger, zudem werden potenzielle Contracting-Anbieter und Projektsteuerer angesprochen.

Gestartet wird mit einer Analyse von Energiespar-Contracting-Projekten in verschiedenen Ländern und der nationalen Rahmenbedingungen in den neun Partnerländern Deutschland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien und der Ukraine. Am Ende soll eine Energieeinsparung von rund 60 Gigawattstunden pro Jahr erreicht werden. Schließlich sollen die Ergebnisse zur weiteren Verbreitung und Vervielfältigung Experten und Interessengruppen in allen 28 EU-Mitgliedstaaten präsentiert werden. na


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