Mieterstrom-Projekt: Ökostrom für Berliner Kinder

Bei einem neuen Kinder- und Jugendhaus in Berlin, realisiert der Ökoenergieversorger naturstrom die Vor-Ort-Versorgung mit Solarstrom. So wird die Energiewende für Kinder praktisch erlebbar gemacht.
28.08.2026 – Seit diesem Sommer bietet das neue Caritas-Kinder- und Jugendhaus „Martha“, in Berlin Niederschönhausen im Bezirk Pankow, Kindern und Jugendlichen ein Zuhause, die aus schwierigen familiären oder sozialen Situationen kommen und deren Familien sie aktuell nicht ausreichend versorgen können. 26 junge Menschen finden dort ein Umfeld mit pädagogischer, therapeutischer und schulischer Unterstützung. Auch die Eltern werden häufig in die Arbeit eingebunden.
Lernen können die Kinder und Jugendlichen auch etwas über die Energiewende – und das direkt greifbar, vor Ort. Denn für die Strom- und Wärmeversorgung wurden auf dem Dach des neuen Gebäudes Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 35 Kilowatt peak installiert. Der vor Ort erzeugte Solarstrom fließt dabei auch in eine Erdwärmepumpe, die das Gebäude mit klimaschonender Wärme versorgt.
Installiert wurden die je 33 Module auf dem Dach in Ost- und Westausrichtung. Eine reine Südausrichtung liefert in Deutschland zwar häufig den höchsten Jahresertrag pro installiertem Kilowattpeak, aber sie produziert besonders viel Strom um die Mittagszeit. Eine Ost- und Westausrichtung dagegen verteilt den Stromertrag häufig besser über den Tag – die Erzeugungskurve wird flacher und breiter. So kann, über den Tag verteilt, mehr Strom im Haus selbst genutzt werden.
Ein Mieterstrom-Projekt
Das Kinder- und Jugendhaus in Niederschönhausen ist das jüngste von inzwischen über 70 Mieterstrom-Projekten der naturstrom AG. Über die Marke naturstrom vor Ort beliefert der Öko-Energieversorger bundesweit rund 3.000 Haushalte mit Solarstrom direkt vom Dach. Wie auch bei den anderen Mieterstromprojekten üblich, wird bei dem Kinder- Und Jugendhaus der Caritas überschüssiger Strom ins Netz gespeist und nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) über 20 Jahre hinweg vergütet.
„Solarstrom ist mittlerweile Deutschlands zweitwichtigste Stromquelle“, erklärt Dr. Sarah Debor, Geschäftsfeldleiterin Urbanes Wohnen und Gewerbe bei der naturstrom AG. „Mit Mieterstrom bringen wir die Vorteile auch in Mehrparteienhäuser – und in der Marthastraße damit auch zu den Jüngsten, die so die Energiewende hautnah erleben können.“
„Das Haus Martha bietet den hier wohnenden 26 Kindern und Jugendlichen Schutz, Geborgenheit und Perspektiven“, erläutert Cornelia Piekarski, Geschäftsführerin der Caritas Kinder- und Jugendhilfe gGmbH. „Von Anfang an war uns wichtig, dass sich diese zukunftssichernde Ausrichtung auch im Gebäude selbst wiederfindet. Mit unserem Solarstrombezug und der klimafreundlichen Heizung sehen wir diesen Anspruch erfüllt!“ mg
























































