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EnergiewendeSo könnte Mieterstrom doch noch zum Erfolgsmodell werden

Solaranlagen auf einem Dach. Darüber ziehen Wolken vorbei.
In der Berliner Haasestraße existiert bereits ein erfolgreiches Mieterstromprojekt der NATURSTROM AG. (Foto: @ Clemens Weiß)

Selbst die erste Langfassung des Klimapakets speist Mieterstrom in einem Satz ab, ohne Verbesserungen an dem Modell vorzulegen. Das machen jetzt mehrere Verbände, um Mieterstrom attraktiver zu machen. Helfen könnte auch die Europäische Union.

07.10.2019 – Zur aktiven Teilhabe der Bürger an ihrer Energieversorgung, „wird auch die Verbesserung des Rahmens für Mieterstrommodelle einen Beitrag leisten“ – so steht es in einem ersten Entwurf der Langfassung des Klimapakets vom 24.09.2019. Während der 186 Seiten lange Entwurf an vielen Stellen schon ins Detail geht, gibt es zum Modell Mieterstrom noch keine richtungsweisenden Maßnahmen, wie genossenschaftliche Energieprojekte doch noch zu einem durchschlagenden Erfolg für die Energiewende werden.

Denn bislang wurde nur ein Prozent der gesetzlich möglichen geförderten Mieterstrommenge realisiert, wie der Bundesverband der Verbraucherzentrale deutlich macht. Gemeinsam mit 11 anderen Verbänden – darunter die Deutsche Umwelthilfe, Bundesverband Neue Energiewirtschaft und Bundesverband Solarwirtschaft – schlägt die Verbraucherzentrale daher konkrete Maßnahmen vor, die Mieterstrom endlich attraktiver machen und die Energiewende in den Städten voranbringt.

  1. Mieterstromzuschlag an EEG-Umlage anpassen: Nutzer von Mieterstrom müssen bislang die volle EEG-Umlage von aktuell 6,4 Cent/kWh zahlen. Zwar wird gleichzeitig der Verbrauch von Mieterstrom gefördert, jedoch in zu geringem Maße. In absehbarer Zeit könnte die Förderung auf Null fallen. Die Verbände fordern, dass der Mieterstromzuschlag entsprechend der Differenz zur EEG-Umlage angepasst wird.
  2. Finanzielle Förderung muss bei Mietern und Wohnungseigentümern in Mehrfamilienhäusern ankommen: Ein großer Anteil der Mieterstromvergütung muss die Haushalte direkt erreichen. Private Haushalte, die nicht vom Mieterstrom profitieren, aber diesen anteilig mitfinanzieren, sollten im Rahmen einer Reform des Strompreises entlastet werden.
  3. Lokal erzeugter erneuerbarer Strom braucht einen eindeutigen räumlichen Bezug: Unklare Definitionen über den räumlichen Zusammenhang von Projekten, haben bislang häufig juristische Einzelfallentscheidungen zur Folge. Die Verbände plädieren hier für eindeutige räumliche Bezüge. Ein ganzes Quartier etwa, sollte in Kombination mit weiteren Erzeugungs- und Speicheranlagen mit Mieterstrom versorgt werden dürfen, ohne dass dadurch die Förderwürdigkeit von Mieterstrom entfällt. Das ist bislang nicht der Fall.
  4. Solaranlagen auf Hausdächern sollten wie der Betrieb von Heizungen anerkannt werden: Mieterstrom kann bislang zum Verlust der Gewerbesteuerbefreiung führen, was viele Wohnungsunternehmer und Immobilienbesitzer abschreckt. Es bedarf einer Änderung des Gewerbesteuergesetzes fordern die Verbände. Im Bundesrat ist eine entsprechende Gesetzesänderung bereits durch. Die Bundesregierung lässt noch auf sich warten.
  5. Energieversorger sollten Mieterstrommodelle direkt anbieten können: Bislang müssen Anlagenbetreiber und Stromlieferant dieselbe Person sein. Das hemmt Energieversorger Mieterstrommodelle direkt anbieten zu können. Die Verpachtung von Dächern mit Solaranlagen sei keine befriedigende Lösung. Es müsse daher ermöglicht werden, dass auch Mieterstromprojekte mit Energieanbietern, die nicht die konkrete PV-Anlage betreiben, realisiert werden können.

Große Hoffnung setzen die Verbände auf die Erneuerbaren-Energien-Richtlinie – kurz EE-Richtlinie – der Europäischen Union. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Philipp Boos hat sich auch das Bündnis Bürgerenergie die Richtlinie genauer angeschaut und kommt zu dem Ergebnis, dass die Bundesregierung zu deren Umsetzung diverse Änderungen vornehmen muss. Denn das Recht auf erneuerbare Eigenversorgung ist mit der EE-Richtlinie nun europaweit verankert. Darin wird klar geregelt, dass mehrere Akteure gemeinsam Eigenversorgung mit Erneuerbaren Energien betreiben können, wie Boos erklärt. „Kollektive Eigenversorgung aus Erneuerbaren Energien, etwa wenn mehrere Wohnungseigentümer gemeinsam eine Solaranlage auf dem Dach betreiben, wird aktuell in der Praxis kaum angewandt – die gesetzlichen Regelungen lassen so etwas bisher kaum zu“, so Boos. Mit der neuen EE-Richtlinie sei der deutsche Gesetzgeber hingegen in der Pflicht, Änderungen vorzunehmen.

Die Energiewende habe neben dem Klimaschutz-Aspekt auch eine sehr demokratische Komponente, sagt Malte Zieher Vorstand des Bündnis Bürgerenergie, bei einer Veranstaltung im Berliner Mieterstromprojekt Möckernkiez. „Bürgerinnen und Bürger sind die entscheidenden Treiber beim Ausbau Erneuerbarer Energien vor Ort“, so Zieher. Und im Möckernkiez zeigt sich bereits, wie gut Mieterstrommodelle funktionieren können – in diesem Fall in Zusammenarbeit mit dem Ökostromanbieter NATURSTROM AG. Doch vielerorts gestaltet sich die Implementierung von Mieterstrommodellen noch schwierig. Zumindest der Solardeckel soll laut Klimapaket wegfallen. Mit einer Novellierung des Mieterstromgesetzes wird im Herbst gerechnet. Es wartet noch viel Arbeit auf die Bundesregierung. mf


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Kommentare

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Denkender Bürger 07.10.2019, 12:54:40

Nein, die Bürgerenergie ist nicht die Universal-Lösung und wird immer nur ein Baustein in einem großen Ganzen bleiben. Weil sie den Geburtsfehler der Energiewende nicht beseitigt!

Die selbsternannten Experten und der Pöbel auf der Straße begehen in ihrem technischen Unverständnis einen schweren Fehler:

Sie leben in dem Irrglauben, man könne konventionelle Kraftwerke einfach so ohne weiteres durch PV-Anlagen oder Windräder ersetzen. Dem ist eben gerade nicht so, weil sowohl Windräder als auch PV-Anlagen keine konstante Energie-Menge liefern, sondern die gelieferte EnergieMenge von der Witterung und den Bilden der Natur abhängig ist!

Und da die Verantwortlichen momentan den Fehler machen, statt auf den Rat von Fachleuten auf diese selbsternannten Experten und den Pöbel auf der Straße zu hören, ist das genau der Geburtsfehler der Energiewende, der die ganze Sache, wenn sie so weiter läuft, im Chaos verenden läßt.

Wenn man wirklich aus der Verstromung fossiler Rohstoffe herauskommen will, gibt es nur eine praktikable Variante:

Windräder und PV-Anlagen vom Netz entkoppeln und für Energiespeicher arbeiten lassen, um den Bedarf an Energie dann aus diesen Speichern zu decken.

Bevor wir nicht genug alternative Energiequellen und genug Energie-Speicher haben und diese Speicher vollständig gefüllt sind, werden wir von der Verstromung fossiler Rohstoffe nicht weg kommen.

Da beißt die Maus keinen Faden ab!

Und was die Speicher betrifft:

Akkus sind wegen des damit verbundene Materialaufwandes keine Alternative.

Die Brennstoffzelle ist zwar eine echte Alternative, die funktioniert aber noch nicht so, wie sie müßte.

Bleiben als Interims-Lösung nur Pumpspeicherwerke, was aber nicht so schlimm ist, wie es auf den ersten Blick aussieht:

Ein Pumpspeicherwerk ist ein einmaliger Eingriff in die Natur, weil es bei sachgemäßer Wartung und Pflege mindestens mehrere Jahrhunderte hält. Allein dadurch kann die Natur diesen Eingriff kompensieren.

Denkender Bürger 07.10.2019, 13:13:15

+12 Gut

Nachtrag:

 

Der Wahrheit verpflichtet muß ich zu meinen Ausführungen noch einen Nachtrag machen:

Das Konzept, PV-Anlagen und Windräder vom allgemeinen Stromnetz zu entkoppeln, damit Speicher zu befüllen und den Energiebedarf dann aus den Speichern zu decken gab es schon zu meiner Studentenzeit mitte der 90-er Jahre.

Es wurde seinerzeit unter fachleuten diskutiert und für gut und praktikabel befunden.

Da man sich seinerzeit klar war, daß die Brennstoffzelle erst im Anfangsstadium steckt herrschte unter fachleuten auch einigkeit, daß wir bis zum Funktionieren der Brennstoffzelle Pumpspeicherwerke benötigen, um die Sache gezielt voran zu bringen.

Leider waren es ausgerechnet die selbsternannten Experten der Umweltlobby, die dieses Konzept unter Hinweis auf die mit dem Bau von Pumpspeicherwerken einher gehenden Umwelt-Eingriffe vehement abgelehnt haben.

Auf den Streit um den Bau des Pumpspeicherwerkes Goldisthal in Thüringen sei hier stellvertretend verwiesen.

Nun haben die verantwortlichen leider schon damals statt auf den Rat von Fachleuten auf den Rat der selbsternannten Experten der Ökolobby und den Pöbel auf der Straße gehört und die Vorschläge sang- und klanglos zu den Akten gelegt.

Es war als genau die Ökolobby, die seinerzeit den Einstieg in die Energiewende, welche sie jetzt fordert erfolgreich vereitelt hat !!!

Hätten die verantwortlichen schon damals auf den Rat von Fachleuten gehört, wären wir heute mit der Energiewende weg von den fossilen Rohstoffen schon viel weiter!

 

Bitte bleiben Sie höflich, sonst werden wir Kommentare löschen müssen. Die Redaktion

Bert Voigtländer 07.10.2019, 13:41:24

+15 Gut

Es ist sehr bedauerlich, dass auf einen seriösen Artikel über Mieterstrom mit einem Kommentar geantwortet wird, der

zweifelsfrei keine andere Meinung zulässt als die eigene. Anders ist nicht zu erklären, warum man Mitmenschen als "Pöbel"

bezeichnet. Wir sollten alle an unserer Sprache und Schreibstil arbeiten, damit diese(r) nicht abgleitet. DAs hilft keinem weiter.

Denkender Bürger 07.10.2019, 20:24:43

@ Bert Voigtländer

Wenn mein Kommentar angeblich nichts als die eigene Meinung zuläßt, dann widerlegen Sie das Gesagte doch einfach mal. Sonst wird ihre diesbezügliche Aussage unglaubwürdig.

 

@ Redaktion

Ich bin immer höflich. Aber es gibt nun mal Tatsachen, die so sind wie sie sind und an denen es kein Vorbeikommen gibt.

Wie sagte doch schon der russische Publizist und Gesellschaftskritiker Anlatony Ivanov?

"Wir alle wissen, daß die Wahrheit bei denen liegt, denen wir den Mund verbieten."

Denkender Bürger 07.10.2019, 20:33:34

@ Redaktion @ Bert Voigtländer

 

Nachtrag:

 

Eines ist seltsam:

Wenn jemand PEGIDA als "Pöbel auf der Straße" bezeichnet, dann ist das sozialadäquat und dann wird dem breit zugestimmt.

Verwendet jemand diese Bezeichnung für laut und unsubstantiiert krakelende und jammernde technische Laien, dann wird er dafür kritisiert und ermahnt.

Wird hier mit zweierlei Maßstäben gemessen?

Das ist mehr als bedenklich !!!

Bert Voigtländer 08.10.2019, 08:28:58

Anmerkung: Aus der Anonymität heraus lässt sich gut Stimmung machen.

 

Zur Aussage: Der 2. Bericht der Bundenetzagentur zur Mindesterzeugung vom 07.10.2019 ist sehr interessant.

Hier wird dargestellt, dass aus PV und Windkraft am Regelenergiemarkt teilnehmen können und nicht auf große

Speicher gewartet werden muss. Dennoch sind Speicheranlagen an ausgewählten Stellen sicherlich unerlässlich.

Ein kleiner Auszug daraus:

"Die fluktuierende Einspeisung aus PV- und Windkraftanlagen soll zukünftig zur Systemstabilität

beitragen, indem diese Anlagen bzw. Anlagenpools am Regelreservemarkt partizipieren.

Regelenergie – und hier v.a. die negative Regelenergie – kann technisch und regulatorisch

problemlos auch von Windenergie- und PV-Anlagen bereitgestellt werden."

 

"Solange konventionelle Kraftwerke marktgetrieben oder aufgrund anderer netztechnischer Treiber

kontinuierlich am Netz sind, ist der Bedarf an zusätzlichen stationären Kompensationsanlagen für

die Spannungshaltung begrenzt. Durch den Wegfall dieser Kraftwerke wird der Bedarf an

Kompensationsanlagen steigen, vor allem im Bereich der dynamischen

Blindleistungskompensation.

Daher verfolgen die Übertragungsnetzbetreiber bereits heute die Strategie, in Bezug auf Spannungshaltung

unabhängiger von konventionellen Kraftwerken zu werden, und tätigen bzw. planen

entsprechende Ersatzinvestitionen: Eine Kompensation des Blindleistungsbedarfs im

Übertragungsnetz soll nach dem Wegfall konventioneller Kraftwerke durch statische

Kompensationsanlagen wie Drosselspulen und Kondensatoren bzw. Höchstspannungs-

Gleichstrom-Übertragungs-Kopfstationen erfolgen."

Denkender Bürger 08.10.2019, 08:56:44

+13 Gut

Übersetzt heißt das nichts anderes als das, was ich gesagt habe.

Momentan sind Windräder und PV-Anlagen noch eine Ergänzung, aber eine vollständige Umstellung der Energieversorgung auf diese Technik verlangt eben gerade Speicher in größerem Stil.

Das traut sich nur ganz offenbar keiner laut zu sagen (o.k. - eine Ausnahme wüßte ich) - weil man zu ersten eben kein schlüssiges und realisierbares Konzept hat.

Und in diesem Punkt wird genau das offensichtlich, was ich sonst geschrieben habe:

Die Brennstoffzelle steckt noch in der Entwicklungsphase und keiner weiß, wie lange noch.

Und als Interimslösung im größeren Umfang Pumpspeicherwerke zu fordern traut sich keiner, um den sog. Experten der Umweltlobby nicht zu widersprechen und die Stimmung im Volk nicht zu verderben.

Statt dessen redet man sich die Situation schön und hofft auf besseres Wetter.

Oder anders gesagt: Man folgt statt fachleuten mal wieder den Selbsternannten Experten und dem Pöbel auf der Straße. Deshalb bleibe ich bei diesen Formulierungen - mögen sich einige dadurch auch angegriffen fühlen.

In der Bibel (Predigertexte Kap. 7 Vers 3) heißt es:

"Trauern ist besser als feiner, denn Trauer bessert das Herz."

Damit will ich es halten - um einige Leute zum Nachdenken zu bewegen.

Schließlich ist das Problem eines Ausstiegs aus der Verstromung von fossilen Rohstoffen zu groß, zu komplex und zu wichtig, als daß man da Schönfärberei betreiben oder es auf die leichte Schulter nehmen könnte.

Das können oder wollen nur viele mangels technischen Sachverstand oder aus ideologischen Gründen nicht verstehen.

Dabei gibt es auf den Bau (und etwas anderes als eine Baustelle ist eine Energiewende nicht!) eine Jahrhunderte alte goldene Grundregel:

Nachträgliche Korrekturen sind häufig nicht möglich - in jedem Fall aber teurer und aufwändiger als das Richtige von Anfang an.

Soll die Energiewende durch Halbwahrheiten, Schönfärbereien oder unüberlegten Halbheiten und Schnellschüsse scheitern oder im Chaos verenden?!

Denkender Bürger 08.10.2019, 09:12:48

+12 Gut

Nachtrag:

 

Das Bürgerenergie, Energie-Genossenschaften oder Mieterstrom schlecht wäre habe ich ja nicht behauptet.

Sie leiden nur an demselben Geburtsfehler wie die gesamte Energiewende:

An schlüssigen und praktikablen technischen Konzepten - insbesondere wegen der fehlenden Energiespeicher.

Erst wenn dieses Problem gelöst ist kann das was werden - sonst bleibt es immer nur eine halbe Sache.

Statt dessen wird über die Finanzierungen (weil es wie immer nur ums Geld geht) schwadroniert und ein Katalog an finanziellen Forderungen aufgemacht.

Oder anders gesagt:

Man geht (mal wieder!!!) den zweiten Schritt vor dem ersten.

Wer den zweiten Schritt vor dem ersten geht, wird irgendwann unweigerlich auf die Nase fallen.

Wir werden es noch erleben.

Was mich allerdings im Fall des Forums Energiezukunft allerdings nicht verwundert:

Haben Sie sich mal die Lebensläufe der Redakeure angesehen?

Wo ist in der Redaktion der Techniker, der die Inhalte der Beiträge aus technischer Sicht und hinsichtlich der technischen Machbarkeit objektiv-sachlich beurteilen kann?

Clemens Weiß 08.10.2019, 09:35:00

Schön, dass es eine so lebhafte Diskussion gibt. Wir wollen dabei auf zwei Sachen hinweisen:

 

1. Wir weisen jeden zurecht, der Wörter wie "Pöbel" benutzt, unabhängig davon, wer es geschrieben hat. Wird eine Person ausfällig, können wir diese sperren oder die Kommentarfunktion abschalten.

 

2. Wir bewerten Themen aus journalistischer Sicht und können dabei nicht jeden Aspekt beachten. Das ist nun einmal Journalismus. Jeder ist frei, sich auch woanders Informationen und Meinungen einzuholen oder unsere Artikel bei Missfallen einfach nicht mehr zu lesen.

 

Viele Grüße

Clemens Weiß / Redaktion

Denkender Bürger 09.10.2019, 23:02:20

+15 Gut

Da haben Sie das Pech, an einen Energietechniker geraten zu sein, der von der Materie etwas versteht und die Probleme der technischen Umsetzung bei vielen Beiträgen sieht und kennt.

Und der keine Hemmungen hat, darauf hinzuweisen - auch wenn er sich damit unbeliebt macht.

Aber soll ich die Welt schön reden, nur um den Menschen zu gefallen und in der Straße der breiten Masse (auf Neu-Deutsch: Mainstream) mitzuschwimmen? Bewahre !!!

Da werden Sie wohl mit meinen ständigen Einwänden leben müssen.

 

Bedenken Sie bei Ihrer Berichterstattung trotzdem einen wichtigen Faktor:

Halbwahrheiten sind die schlimmeren Lügen - eine verzerrte oder entstellte Wahrheit und mindestens eine ganze Lüge dazu. Was gegenüber der einfachen Lüge ein ganz klares Mehr ist ...

Denkender Bürger 09.10.2019, 23:14:18

+12 Gut

Im Übrigen wissen wir spätestens seit der Verfassungsgerichts-Entscheidung zum berühmten Tucholsky-Zitat "Soldaten sind Mörder", daß es gar nicht so einfach ist, eine ganze Personengruppe zu beleidigen ...


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