• Energiespartipps

Spielend sparen! 

Starten Sie mit einem Klick auf das Haus unser Spiel und versuchen Sie alle Einsparpotentiale im Haushalt aufzudecken.

Viel Spaß!























Energiespartipp des Monats November

Restwärme nutzen beim Reis kochen – ab ins Bett!

Den Reis oder Milchreis kurz aufkochen, dann den Herd abschalten und den geschlossenen Topf auf der noch heißen Herdplatte stehen lassen. Der Reis köchelt mit der Restwärme einige Zeit weiter. Danach reicht die Restwärme für das Nachquellen des Reises. Wenn die Platte keine Restwärme mehr abgibt, den Topf noch rund zehn bis 20 Minuten unter die Bettdecke packen oder in eine Decke einschlagen, damit die Wärme gehalten wird (früher gab es hierfür die Kochkisten aus Styropor). Die Strom-Ersparnis ist enorm, da die Herdplatte nur ca. fünf bis zehn Minuten – statt 30 Minuten –  eingeschaltet ist. Diese Restwärme lässt sich beim Kochen vieler Gerichte nutzen. Besonders geeignet ist die Methode auch bei winterlichen Suppen, Nudeln oder Eintöpfen. Außerdem reicht meistens die kleinste Kochstufe zum Weiterköcheln aus, nachdem das jeweilige Gericht erst einmal kurz aufgekocht wurde. Zum Vergleich: Die kleinste Kochstufe verbraucht ca. 150 Watt, die höchste ca. 1200 Watt.

Den Wasserverbrauch senken

Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern lässt sich der Wasserverbrauch ohne Komfortverlust um 40 Prozent senken. Bei täglich fünf Minuten Duschen können jährlich pro Haushalt im Durchschnitt rund 16.000 Liter Wasser gespart werden. Generell muss warmes Wasser nicht höher als auf 60 Grad erwärmt werden. Wer die Temperatur am Durchlauferhitzer reguliert, kann so einfach sparen. Tropfende Wasserhähne und undichte Spülkästen verschwenden literweise Wasser. Schuld sind meist poröse oder verkalkte Dichtungen. Für Geschirrspüler und Waschmaschinen gelten seit Dezember 2010 neue Effizienzlabel für Wasser und Stromverbrauch. Die alten Label mit A (statt A+++) als höchster Effizienzklasse können bis Ende 2011 aber ebenfalls noch verwendet werden.

Mit dem Wattcher den Stromverbrauch messen

Der Wattcher, ein gelungenes Designobjekt, zeigt den Stromverbrauch eines Haushalts an. Die Montage an Haus-Zähler und in der Steckdose gelingt problemlos. Er zeigt den aktuellen Verbrauchswert der ganzen Wohnung digital an (z. B. 2 kW beim Kochen oder 0,03 kW bei nur einer Lampe). Auch der Tagesverbrauch und die relative Sollwert-Abweichung werden erfasst. Die Anzeige ist nicht so exakt wie bei einem Stromkostenmessgerät, aber ausreichend für eine eindeutige Aussage. Der Wattcher ist eine gute Ergänzung zum Energiekostenmessgerät - Anleitung, Funktion und Aussagekraft der Messwerte sind gut, Laien verstehen damit Leistung, Tagesverbrauch, kWh und kW. Etwas störend ist bei niedrigen Leistungen, aufgrund der Zähleranbindung, die verzögerte Aktualisierung der Messwerte. Insgesamt empfehlenswert. www.wattcher.de

Wärme speichern

Ein guter Wärmeschutz verringert entscheidend den Energiebedarf des Hauses und damit auch die Heizkosten. Bereits mit einfachen Maßnahmen kann man die Wärmespeicherung verbessern. Wasserleitungen und Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, beispielsweise im Keller, sind häufig nicht isoliert und geben unnötig Warme ab. Es lohnt sich hier zu dämmen – besonders bei Heizungsrohren ist der Spareffekt hoch, bis zu 20 Prozent. In manchen Fallen kann auch eine verbrauchsnahe Wassererwärmung mit Strom von Vorteil sein: Wenn Sie beispielsweise im Gäste-WC häufiger kleine Mengen Warmwasser benötigen, können aufgrund langer und schlecht gedämmter Leitungswege eventuell große Wärmeverluste entstehen. Hier kann ein Durchlauferhitzer die energieeffizientere Losung sein.

Sparsame Rechner

Wussten Sie schon, dass Flachbildschirme deutlich energiesparender sind als Röhrenbildschirme und dass Laptops viel weniger Strom verbrauchen als PCs? Noch besser schneiden Laptops ab, wenn Sie das Ladegerät nach dem Aufladen nicht in der Steckdose lassen. Der Trafo in den Ladegeräten vergeudet sonst unnötig Strom. Der neueste Trend sind übrigens Laptoptaschen, die mit Solarzellen ausgestattet sind. Während einer Reise lädt sich der Computer so wie von selbst auf. Egal ob Laptop oder PC, für alle Rechner gilt gleichermaßen: Nutzen Sie das Energiesparmanagement Ihres Computers (über die Einstellungen „Systemsteuerung“, „Leistung und Wartung“, „Energieoptionen“) und legen Sie fest, nach wie vielen Minuten sich Bildschirm und Rechner ohne Arbeitsimpuls von allein abschalten. Ist der Monitor anstelle eines Bildschirmschoners schwarz, verbraucht er weniger Strom.

Energie sparen beim Fahren

Vermeiden Sie Kurzstrecken mit dem Auto. Ein kalter Motor frisst Sprit und emittiert besonders viele Abgase, da der kalte Katalysator noch nicht arbeitet. Kurze Wege erledigt man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Oft kommt man in Großstädten mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel schneller ans Ziel. Das schont die Nerven: Vermeiden Sie den täglichen Berufsverkehr, indem Sie auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. So stehen Sie nicht im Stau und können trotzdem alle steuerlichen Vorteile nutzen.

Entrümpeln Sie Ihr Auto: Jedes überflüssige Kilo Gewicht kostet Sie zusätzliches Benzin. Auch den Fahrrad- oder Dachgepäckträger sollten Sie demontieren, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Denn das zusätzliche Gewicht erhöht nicht nur den Benzinverbrauch, sondern auch den Luftwiderstand des Autos.

Gut gekühlt

Der Kühlschrank sollte auf 7°C eingestellt sein und nicht neben Herd, Heizung oder Spülmaschine stehen. Eine Raumtemperatur von 16°C in der Küche reduziert den Stromverbrauch des Kühlschranks nochmals um bis zu 50%. Große Geräte verbrauchen mehr Energie als kleinere Modelle. Ein Single-Haushalt kommt mit 100 – 140 Litern Nutzinhalt ideal aus, bei einer vierköpfigen Familie sind 200 Liter die passende Größenordnung. Selbstverständlich nur, wenn der Platz auch vollständig genutzt wird. Besitzen Sie ohnehin ein Gefriergerät, verzichten Sie beim Kühlschrank auf das Gefrierfach. Das spart noch mehr Energie und schafft mehr Platz. Haben Sie eine separate Kühltruhe und genügend Raum, stellen Sie diese in den kühlen Keller!

Auf die richtige Raumtemperatur achten

Jedes Grad mehr Raumtemperatur erhöht den Energieverbrauch um 6 Prozent. Deshalb sollten Sie Ihre Wohnräume möglichst auf maximal 18 bis 20°C und Ihr Schlafzimmer auf 16°C heizen. In der Küche, wo Herd, Kühlschrank, etc. mitheizen, reichen meist 17°C aus. Senken Sie nachts die Temperatur möglichst um 5°C. Entscheidend ist dabei jedoch die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Für nicht genutzte Räume empfehlen wir 12°C oder gar die Frostschutzeinstellung. Thermostatventile regeln zuverlässig und konstant die Raumtemperatur, auch wenn zum Beispiel die Sonne ins Zimmer scheint. Bei richtiger Nutzung helfen sie, bis zu 8 Prozent Heizenergie zu sparen.

Kochwäsche ade

Nach wie vor weit verbreitet ist die Auffassung, dass Wäsche nur sauber wird, wenn man sie zumindest ab und zu mal durchkocht. Doch dank verbesserter Waschmittel und weiter entwickelter Mechanik ist das Schnee von gestern. Hinzu kommt, dass unsere Wäsche in der Regel nach nur einem Tag nicht wirklich schmutzig ist. Und Keime abtöten ist ein ebenso sinnloses wie schädliches Ansinnen. Erstens sitzen allein auf einem Quadratzentimeter unserer Haut Tausende Bakterien und Keime, die die frische Wäsche sofort wieder „verseuchen“ würden. Und zweitens machen uns gerade diese Keime und Bakterien auch widerstandsfähig.

Motor aus bei roter Ampel

Wer bei roten Ampelphasen den Motor abstellt, kann auf dem Weg zur Arbeit durchschnittlich einen Liter Benzin einsparen. Dank moderner Motorentechnik lohnt sich das Abstellen bereits ab 10 Sekunden Wartezeit. Bei älteren Fahrzeugen sollte die Wartezeit dagegen mindestens 20 Sekunden betragen.

Kinder mit einbeziehen

Sie können Ihre Kinder ganz einfach zum Stromsparen motivieren. Legen Sie vorab den voraussichtlichen Jahresverbrauch für Ihren Haushalt fest. Liegt Ihr Stromverbrauch am Ende des Jahres darunter, zahlen Sie Ihren Kindern die Differenz als Taschengeld aus oder bilden Sie damit eine Rücklage für das erste Hybridauto oder für´s Studium. Das fördert das Bewusstsein Ihres Nachwuchses für den Wert von Energie und Sie fördern die Zukunft Ihrer Kinder.

Klimafreundlich reisen

Der weltweite Flugverkehr nimmt von Jahr zu Jahr zu und ist inzwischen für 9% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Dazu kommt, dass in der Höhe emittiertes Kohlendioxid zwei- bis viermal so klimaschädlich ist wie am Boden freigesetzte Klimagase, denn Schadstoffe haben in höheren Luftschichten eine wesentlich längere Verweildauer. Ab etwa zwölf Kilometern Höhe können sie nicht mehr durch Regen ausgewaschen werden. Des halb: Klimaschutz auch im Urlaub groß schreiben!

Vermeiden Sie wenn möglich Flugreisen, besonders aber Kurztrips. Können Sie einen Flug nicht vermeiden, spenden Sie einen Betrag für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten – z.B. bei www.atmosfair.de. Urlaub mit Bus und Bahn? Der ausführliche Fahrplan vom Verkehrsclub Deutschland erleichtert die Planung und gibt touristische Hinweise. Infos unter www.fairkehr.de. Die klimafreundlichste Fortbewegung ist die Nutzung der eigenen Muskelkraft: Machen Sie doch mal einen Wander- oder Radurlaub in den attraktiven deutschen Ferienregionen. Weitere Ideen und Reisevorschläge unter www.vertraeglich-reisen.de.

Energiesparend heizen im Winter

Heizungen arbeiten nur effizient, wenn  die Heizungsregelung richtig eingestellt ist. Die einzelnen Teile der Heizungsanlage wie Pumpe und Kessel sollten optimal aufeinander abgestimmt werden. Ist das System falsch eingestellt, wird die Wärme ungleich im Haus verteilt und damit mehr Energie verbraucht als notwendig. Unser Tipp: Ziehen Sie im Zweifel einen Heizungsfachmann zu Rate, um die Anlage überprüfen zu lassen. Arbeiten die Thermostatventile nicht zuverlässig, sollten sie ausgetauscht werden. Wichtig ist, dass sie stufenweise regulierbar sind, um die Temperatur individuell einstellen zu können. Stufe drei entspricht einer Raumtemperatur von 21 Grad. Wer sein Zimmer schnell aufheizen möchte, braucht den Regler nicht auf die höchste Stufe zu stellen: Das Aufheizen auf Stufe fünf geht nicht schneller als bspw. auf Stufe drei.

Richtig lüften

Wer im Winter seine Wohnräume durchlüften will, sollte lieber mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten lang stoßlüften anstatt über längere Zeit Fenster zu kippen. Die Heizkörperventile sollten währenddessen geschlossen sein. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad Celsius fallen, da sich sonst die Wände zu sehr abkühlen und ein erneutes Aufheizen nur unter hohem Energieaufwand möglich ist. Herabgelassene Rollläden schützen zudem nachts vor Wärmeverlust. Achtsamkeit lohnt sich: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent Heizkosten.  

Strom sparen bei Computern

Obwohl es inzwischen in sehr vielen Berufen Alltag ist, stundenlang am Computer zu arbeiten, wissen viele nicht: Die Stromsparfunktion moderner Rechnersysteme, das sogenannte Power Management, ist ein komfortables Werkzeug zur Reduzierung der Energiekosten, ohne an Bedienungskomfort einzubüßen. Dabei gehört das Power Management inzwischen bei Computern zur Standardausstattung. Es steuert die Systemkomponenten energieeffizient und schaltet nicht benötigte Komponenten ab oder versetzt sie in einen Betriebsmodus mit verringertem Energieverbrauch. Aber Achtung: Bei der Auslieferung des Rechners ist das Power Management jedoch nicht immer aktiviert oder die vordefinierten Einstellungen sind nicht auf die individuellen Anforderungen des Nutzers angepasst. Am besten also, Sie aktivieren die Funktion entsprechend ihren Bedürfnissen gleich nach Kauf des neuen Geräts.

LED-Lampen helfen Gewerbe

Unternehmer können durch die Umstellung ihres Betriebs oder Ladengeschäfts auf LED-Leuchten enorme Kosten einsparen. Wie enorm, das zeigt anschaulich das Beispiel von Peter Dreischmeier. Er hat einen 340 Quadratmeter großen Fahrradladen in Bielefeld. Früher  wurde das Geschäft von rund 45 alten 50-Watt Halogen-Strahlern erleuchtet. Hinzu kamen elf 70-Watt HQI-Strahler. „2010 haben wir beschlossen, sie alle durch drei bis fünf Watt LED-Leuchten zu ersetzen. Die Überraschung kam mit der Jahresabrechnung. Wir haben bei gleichbleibenden Verbrauchsgewohnheiten plötzlich über 2.200 Euro zurückbekommen“, freut sich Dreischmeier. Der Geschäftsmann wirft einen Blick auf die Materialrechnung: „Die neue Beleuchtung hat mich insgesamt  ziemlich genau 2.000 Euro gekostet. Wir haben nicht nur in einem Jahr bereits den kompletten Anschaffungspreis raus, sondern zusätzlich noch 200 Euro gespart!“ Peter Dreischmeier hatte zwar das Glück, nur die Materialkosten zahlen zu müssen. Die Installation übernahm ein Elektriker  seines Laden-Teams. Doch auch ohne diesen Vorteil zahlt sich die Umstellung auf die langlebigen LED-Lampen aus. Der Fahrrad-Experte ist sich sicher: Auch anderen Unternehmer könnten durch diesen Schritt ihre Stromkosten immens senken. Dreischmeier jedenfalls führt sein umweltfreundliches Projekt in diesem Jahr fort: „Das LED-Licht ist genauso hell wie das der Standardlampen. Das ist mir sehr wichtig. Im nächsten Schritt werden wir auch unsere Schaufensterbeleuchtung komplett austauschen.“

Nachbarn gut aussuchen

Kühlschränke und Gefriertruhen verbrauchen sehr viel mehr Energie, wenn sie neben Wärme abgebenden Geräten stehen. Deswegen empfehlen wir, sie nicht neben Herd, Waschmaschine oder Heizung zu platzieren. Auch direkter Sonnenbestrahlung sollte sie nicht ausgesetzt werden. Denn Kühlgeräte verbrauchen bei nur einem Grad  höherer Raumtemperatur rund sechs Prozent mehr Strom. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet, macht das auch einen merkbaren Unterschied auf der Stromrechnung.

Bei Wohnung auf Helligkeit achten

Während der eine sich gerne hinter dicken Vorhängen vermummt und das Licht meidet, wandelt der andere gerne durch luftig weiße und hellgelbe Räume. Gut ist, schon vor Bezug einer neuen Wohnung zu entscheiden, zu welchem der beiden Persönlichkeits-Typen man zählt. Denn dunkle Farben und schwere Stoffe schlucken viel Licht – und machen die Zimmer düster. Wer später feststellt, dass er es lieber heller haben möchte, muss in dunkel gehaltenen Räumen oft den Lichtschalter anknipsen – und verbraucht dabei Energie.

Stromfresser Zahnbürste

Elektrische Zahnbürsten hängen in vielen Haushalten rund um die Uhr an der Steckdose. Dabei reicht es bei Einzelnutzern völlig aus, sie nur einmal wöchentlich für 14 Stunden aufzuladen. Den Rest der Zeit kann ein funktionierender Akku mühelos überbrücken. Zudem verfügen elektrische Zahnbürsten über austauschbare Bürstenköpfe. Wenn jeder seinen eigenen nutzt, können bis zu vier Familienmitglieder mit einem Gerät zweimal täglich Zähne putzen. Das spart nicht nur Strom sondern auch Platz im Badezimmer.  Je weniger man die Zahnbürste benutzt, desto häufiger sollte man den Stecker ziehen. Das schont auch das Gerät. Grundsätzlich gilt natürlich: Die altmodische Variante „bürsten mit der Hand“ ist die umweltfreundlichste.

Regelmäßig abtauen

Gefrierfächer in Kühlschränken neigen dazu, mit der Zeit dicke Eiswände auszubilden. Doch schon eine Eisschicht, die nur 1 Zentimeter dick ist, erhöht den Energieverbrauch um bis zu 50%, denn sie wirkt im Gefrierbereich wie Dämmmaterial. Dies hat zur Folge, dass das Gerät schwerer Kälte erzeugen kann. Unser Tipp: Tauen Sie ihr Gefrierfach am besten im Winter ab. Sind die Temperaturen draußen kühl, können Sie Lebensmittel solange bedenkenlos raus ins Freie stellen.

Serversysteme optimieren

Viele Unternehmen nutzen noch immer ein dezentrales IT-System mit mehreren Servern und einer großen Anzahl von Standard-Desktops. Mit dem Umbau auf eine zentrale IT-Architektur jedoch kann dauerhaft und tagtäglich sehr viel Energie eingespart werden. Bei der sogenannten Virtualisierung legt man beliebig  viele Funktionen auf einem einzigen Server zusammen. So kann man Serverfarmen mit mehreren Geräten effektiv auf einem Server bündeln und spart sowohl Hardware als auch Energie. Standard-Rechner können zudem durch sogenannte „Thin Clients“ ersetzt werden. Diese Bildschirme mit Tastatur fungieren als „Terminals“, die selber keine eigenen Funktionen besitzen, sondern diese direkt an einen Zentralserver weitergeben. Dadurch werden selbst energieeffiziente Computer überflüssig. Wichtig für ein effizientes EDV-System ist zudem die Temperatur. Eine schlechte Raumklimatisierung kann zur Überhitzung der Rechner führen.

Multitasking bevorzugt

Wo viel kopiert, gedruckt und gefaxt wird, sollte der Kopierraum modern ausgestatten sein. Denn Multifunktionsgeräte nach modernen Standards verbrauchen weitaus weniger Energie als einzelne Geräte, die jeweils separat an einer Steckdose angeschlossen sind. Ein weiterer Vorteil: Multifunktionsgeräte lassen sich oft genauer einstellen und bieten Funktionen, die viele Einzelgeräte nicht aufweisen. Noch umweltfreundlicher ist es natürlich, Dokumente digital zu versenden anstatt sie zu faxen und dabei Papier zu verbrauchen. Wer keine Farbkopien macht, sollte zudem unter Einstellungen „schwarz-weiß“ auswählen – und möglichst recyceltes Papier benutzen.

Stromfalle Bügeleisen

Bügeleisen sind mit einem Verbrauch von rund zwei kW/h richtige Stromfresser. Unser Tipp: Nur Wäsche bügeln, die unbedingt gebügelt werden muss, denn mit vermeidbarer Bügelwäsche können bis zu 50 Prozent Bügelstrom gespart werden. Genauso glatt wird die Wäsche vieler Materialien auch, wenn man Sie direkt nach Beenden des Waschgangs herausnimmt, über einen Bügel hängt und unter hoher Stoffspannung glatt zieht. Ein noch besseres Ergebnis erzielt man, wenn man das Wäschestück vor dem Aufhängen ordentlich zusammenlegt und etwa eine Stunde liegen lässt. Blusen und Hemden, denen Sie das Eisen nicht ersparen wollen, sollten Sie alle hintereinander bügeln – damit das Eisen nicht mehrmals erhitzt werden muss.

Bei Staubsaugern auf Energieeffizienz achten

Energiesparende Staubsauger sind nicht schlechter als verbrauchsfreudige Modelle – das hat ein Test der Stiftung Warentest belegt. Geräte ab 1.000 Watt sind nicht nur effizient beim Staubentfernen, sie verbrauchen auch gegenüber Modellen mit 1.500 Watt rund ein Drittel weniger Strom.  Energieeffiziente Modelle mit gutem Bewertungsurteil sind beispielsweise der Eio Sento Pro oder der Siemens Z 3.0 VSZ31455. Umweltfreundliche Modelle von AEG sparen nicht nur viel Strom, sondern sind oftmals zu über 50 Prozent aus recyceltem Material hergestellt und in werden in ebensolchen Verpackungen verkauft. Nach beendeter Lebensdauer können sie erneut recycelt werden. Energiesparende Modelle sind häufig mit dem Zusatz „Eco“, „Öko“ oder „Green“ versehen. Bewertungen gibt es beispielsweise auf test.de.

Kaum Energie zum Trocknen

Stiftung Warentest prophezeit: Trockner mit Wärmepumpe werden den Markt erobern. Der Grund:  Wärmepumpentrockner sind zwar häufig teurer als klassische Kondensations­trockner, verbrau­chen aber nur rund die Hälfte Strom. Das zahlt sich auf Dauer aus: Im güns­tigsten Fall spart das der Haus­halts­kasse nach zehn Betriebs­jahren 570 Euro Strom­kosten. Und der Preis­unterschied zwischen Geräten mit herkömm­licher und Wärmepumpen­technik ist oft gar nicht so groß. Weitere Infos gibt es unter test.de.

Hilfreiche Heizungspumpen

Achtung beim Thema Heizungspumpe: Sie kann zehn Prozent oder mehr des Stromverbrauchs eines gesamten Hauses oder Haushalts ausmachen. Denn Öl- und Gasheizungen verbrauchen Strom – durch die Umwälzpumpe, die warmes Wasser von der Heizanlage in die Heizkörper transportiert. Mit einer effizienten Pumpe kann man an dieser Stell bis zu 80 Prozent der Stromkosten einsparen. Der Fachmann kann Ihnen sagen, ob ihr Gerät modernen Umweltanforderungen entspricht oder besser ausgetauscht werden sollte.

Meinung der Woche

Kafkaeske Solarpolitik: Einmal Audi vernichtet

In der Solarindustrie haben in den letzten sechs Jahren rund 81.000 Beschäftige ihre Arbeitsplätze verloren. Bitter ist das nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die deutschen Stromverbraucher.  

Thomas Seltmann
Experte und Autor für Photovoltaik

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