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Netze

Keine Reform der Netzentgelte in Sicht

11.01.2017 ‐ Nun kommt es also doch nicht zur Reform der Netzentgelte: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel lehnt eine bundesweite Angleichung der Netzausbaukosten ab. Eine Niederlage für die ostdeutschen Bundesländer, wo Stromkunden mehr zahlen als im Westen. 

Plan zur Anbindung der Offshore-Windenergie veröffentlicht

29.11.2016 ‐ Mit dem Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 regelt die Bundesnetzagentur die Anbindung der Winderzeugung von der Nord- und Ostsee an das deutsche Übertragungsnetz. Insgesamt wird der Ausbaubedarf für neue Leitungen mit 2.800 Megawatt prognostiziert. 

Stromnetze: Versorgungssicherheit erneut auf hohem Niveau

22.11.2016 ‐ Im Jahr 2015 erreichte die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Haushalt mit 11,9 Minuten erneut den historischen Tiefstand des Vorjahres, zeigt eine Statistik vom VDE. Die Anzahl von Redispatch-Maßnahmen hat allerdings deutlich zugenommen. 

Forscher bauen Stromnetz der Zukunft

26.10.2016 ‐ Intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, sind die Strom-Infrastruktur der Zukunft. Wissenschaftler der Universität Cottbus-Senftenberg haben ein solches dezentrales System realisiert, das vor allem durch Dynamik und Geschwindigkeit überzeugt. 

SuedLink: Pläne für Stromtrassen veröffentlicht

28.09.2016 ‐ Ab 2025 wollen die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW Strom aus Erneuerbaren Energien komplett unterirdisch von Nord- nach Süddeutschland transportieren. Die Pläne für einen möglichen Verlauf der Stromtrassen wurden nun veröffentlicht.  

Titisee-Neustadt scheitert beim Bundesverfassungsgericht

14.09.2016 ‐ Als erste Kommune hat Titisee-Neustadt es gewagt, sich wegen der Beschneidung ihrer Rechte bei der Ausschreibung von Energienetzen ans höchste deutsche Gericht zu wenden. Nach langer Wartezeit lehnte das Gericht es nun ab in der Sache zu entscheiden. 

Bund will Netzentgelte gerechter verteilen

26.08.2016 ‐ Der Bund will offenbar die ostdeutschen Bundesländer bei den Gebühren des Stromnetzbetriebs entlasten, vermeldet Brandenburgs Ministerpräsident. Denn in Ostdeutschland sind die Übertragungsnetzentgelte deutlich höher als im Rest der Republik. 

Hintergrund
Im New Yorker Stadtteil Gowanus werden selbst verbrauchte Kilowattstunden an benachbarte Haushalte verkauft – und selbst abgerechnet. (Foto: Brooklyn Mircogrid)

Über den Dächern von New York

25.08.2016 ‐ Ein Netzwerk aus Nachbarn in der US-Metropole versorgt und beliefert sich gegenseitig mit eigenem Solarstrom vom Dach. Kein großer Versorger hängt dazwischen. Jede Kilowattstunde kann dabei genau zugeordnet und abgerechnet werden. Auch in Deutschland laufen bereits Pilotprojekte mit der Blockchain.

Hintergrund
Die Digitalisierung der Energiewende umfasst mehr als intelligente Zähler (Foto: Stadtwerke Heidelberg).

Digitale Energiewende braucht Standards

02.06.2016 ‐ Über das geplante Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende hinaus ist ein einheitlicher Schnittstellenstandard für die Ansteuerung und Vernetzung von dezentralen Erzeugungsanlagen und Speichern nötig. Ansonsten greifen die digitale Energiewende und der geplante Rollout von Smart-Metern zu kurz.

Kritik der Strombranche am Digitalisierungszwang

15.04.2016 ‐ Der Einbau von Smart Metern soll nach dem Willen der Bundesregierung nun auch für kleinere Stromverbraucher Pflicht werden. Experten warnen jedoch vor hohen Kosten und hoher Datentransparenz und sehen darin keinen echten Nutzen für die Energiewende.  

Hintergrund
Der erste Abschnitt der 189 Kilometer langen Freileitung Thüringer Strombrücke ist bereits seit Dezember 2008 in Betrieb. (Foto: Störfix, Creative Commons by-sa 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Th%C3%BCringer-Strombr%C3%BCcke-Altenfeld.j

Thüringen: Folgenreiche Erdverkabelung

26.02.2016 ‐ Eine weitere Stromtrasse durch den sensiblen Thüringer Wald ist unwahrscheinlich, sagt Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. Auch hier zeigen sich die massiven Konsequenzen von Horst Seehofers Widerstand gegen oberirdische Höchstspannungsleitungen.

Netzentgelte: teuer und intransparent

30.01.2016 ‐ Verbraucherschützer und unabhängige Energieversorger halten die Netzentgelte für zu teuer und intransparent, sie verlangen eine Senkung. Denn mittlerweile sind die Zahlungen an die Netzbetreiber der größte Einzelposten der Energierechnung. 

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