Solarpark Petershagen: Berliner Stadtwerke und naturstrom kooperieren

Der Solarpark Petershagen ging 2025 mit 70 Megawatt Leistung ans Netz. Gebaut wurde er von der naturstrom Gruppe. Nun übernehmen die Berliner Stadtwerke die Hälfte der Anlage. Die gemeinsame Nachrüstung von Batteriespeichern ist geplant.
05.08.2026 – Auf der 73 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächenanlage etwa 75 Kilometer östlich Berlins erzeugen Solarmodule jährlich etwa 73 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. . Die Anlage mit über 120.000 Solarmodulen ist damit die größte bislang von der naturstrom-Gruppe realisierte. Die Hälfte des Solarparks, eine Teilanlage mit 35 Megawatt Leistung, wird nun von den Berliner Stadtwerken übernommen.
Damit erhöhen die Berliner Stadtwerke nicht nur ihren Anteil an regional erzeugtem Strom, sondern stabilisieren auch die Strompreise für die kommunalen und privaten Kundinnnen und Kunden. Für den Düsseldorfer Öko-Energieversorger naturstrom ist die Kooperation mit Stadtwerken aus dem regionalen Umfeld ein zukunftsweisendes Modell.
Zusätzlich kommt die Freiflächenanlage im Zeschdorfer Ortsteil Petershagen auch der Standortgemeinde zugute. Diese entschied sich mit klarer Mehrheit bereits in der letzten Legislatur für den Solarpark und verdient nun – gemäß § 6 EEG – an jeder eingespeisten Kilowattstunde mit. Es wird mit zusätzlichen Einnahmen von bis zu 150.000 Euro pro Jahr gerechnet. Hinzu kommen Einnahmen durch die Gewerbesteuer.
Speicher verbessert Wirtschaftlichkeit
Als nächsten gemeinsamen Schritt planen naturstrom und die Berliner Stadtwerke in unmittelbarer Nähe die Errichtung und den Betrieb von Grünstrom-Batteriespeichern für beide Teile des Solarparks. So kann zukünftig eine bedarfsgerechtere Einspeisung erfolgen, der Strom während der Mittagszeit eingespeichert und später ins Netz abgegeben werden. pf















































