PV-Symposium 2026Photovoltaikbranche trifft sich im Kloster Banz

Person vor Bild eines PV-Moduls während einer Tagung
Beim PV-Symposium stehen Innovationen der Photovoltaik auf dem Programm, aber auch aktuelle Herausforderungen. (Foto: Conexio-PSE / MMerz)

Seit 40 Jahren trifft sich die PV-Branche im Kloster Banz, um ihre Entwicklungen zu diskutieren – und die Herausforderungen. An letzterem hat es in der Vergangenheit nie gemangelt und auch in diesem Jahr stehen brennende Themen auf der Agenda.

04.02.2026 – Seit mehr als 40 Jahren ist das PV-Symposium der zentrale Treffpunkt für Fachwissen und Vernetzung rund um angewandte Forschung und Entwicklung in der Solartechnik. Mit dem Motto: „Energieversorgung neu denken: PV, Netze, Speicher und Sektorenkopplung“ geht es in vom 3. bis 5. März 2026 in die nächste Runde.

Dann stehen in Bad Staffelstein erneut die neusten technischen Entwicklungen, aktuelle regulatorische und politische Weichstellungen sowie Fortschritte in Forschung und Anwendung im Mittelpunkt. Andreas Bett, Leiter des Fraunhofer ISE in Freiburg und fachlicher Leiter des PV-Symposiums 2026 macht deutlich, wie groß die Aufgabe ist: „Weltweit wurden bereits zwei Terawatt PV-Leistung installiert. Um eine vollständige Defossilierung sämtlicher Energiesektoren zu erreichen, benötigen wir zwischen 70 und 100 Terawatt PV-Leistung.“ Diese Vision gelte es, schnell und effizient in Zukunftsmärkte zu übersetzen.

Weiter wie bisher, aber eben nicht nur, geht es um Innovationen bei technischen Komponenten sowie Qualitätssicherung in Produktion Betrieb. Andererseits wird die netzdienliche Nutzung von Solarstrom – inklusive Netzstabilität, optimiertem Eigenverbrauch, Speicherintegration und präziseren Ertragsprognosen – immer wichtiger. So entstehen unter anderem neue Geschäftsmodelle für die Energiemeteorologie.

Andererseits wird die netzdienliche Nutzung von Solarstrom – inklusive Netzstabilität, optimiertem Eigenverbrauch, Speicherintegration und präziseren Ertragsprognosen – immer wichtiger. So entstehen unter anderem neue Geschäftsmodelle für die Energiemeteorologie.

Solarstrom kann künftig nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern muss ganzheitlich im Energiesystem integriert werden. Dafür braucht es eine funktionierende Sektorenkopplung. Strompuffer wie Batterien jeder Größe, Wärmepumpen und E-Mobilität müssen zusammen gedacht und systemisch integriert werden. „Dieses ganzheitliche Denken ist der Schlüssel für Innovation und neue Lösungen“, betont Andreas Bett.

Wärmewende mit Strom

Mehr als die Hälfte (53 %) des deutschen Endenergieverbrauchs 2024 entfiel auf den Wärmebereich. Damit spielt die kommunale Wärmeplanung eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung dieses Sektors. Der Investitionsbedarf beträgt laut dem aktuellen Energiewende-Index von McKinsey bis 2030 zwischen 245 und 430 Milliarden Euro.

Genau diesen Lösungen für eine erfolgreiche Sektorenkopplung zwischen Solarstrom, Wärme und E-Mobilität widmet sich das PV-Symposium. Das Branchentreffen bietet die ideale Plattform, um aktuelle Fragen zu diskutieren, Wissen auszutauschen und die neuesten Entwicklungen zu präsentieren.

Solarvision trifft Zukunftsmarkt

2026 dreht es sich in den vielseitigen Sitzungen um die System- und Netzintegration, die Versorgungssicherheit durch PV mit Digitalisierung / KI und Cybersecurity, Speicher (BESS und HEMS), Smart Management und Energiemanagementsysteme sowie um Freiflächen-Flächenkulissen. Ebenso im Programm zudem die Qualität der PV-Installation, Energiemeteorologie und bauintegrierte PV.

Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Highlights am Abend, eine begleitende Fachausstellung, eine Posterausstellung, sowie ein PV-Grundkurs im Vorfeld stehen ebenfalls auf der Agenda. Auch die gesponserten Studierendentickets, sowie die Publikation einer Open Access Tagungsbandreihe wird es wieder geben. Pf

Hier geht’s zur Tagung und Anmeldung

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