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Tiefen-Geothermie-Projekt Kirchweidach ausgezeichnet

Unter der bayerischen Gemeinde gibt es viel gute Energie (Foto:  kirchweidach.de)
Unter der bayerischen Gemeinde gibt es viel gute Energie (Foto: kirchweidach.de)

Das Fernwärmeprojekt im bayerischen Kirchweidach ist mit dem Global District Energy Climate Award in der Kategorie „Special Award“ ausgezeichnet worden – ein Symbol für den Erfolg der Energiewende auch im immer noch vernachlässigten Wärmebereich.

01.05.2015 – Der renommierte Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde in dieser Woche in der estnischen Hauptstadt Tallinn übergeben. Das Fernwärmeprojekt auf Basis der Energie aus Tiefengeothermie ist ein schönes Stück Energiewende – Bürger, Projektteam, Verwaltung und Unternehmen haben hier in der bayerischen Gemeinde erfolgreich zusammengearbeitet und an einem Strang gezogen.

„Die Tiefengeothermie wird nach wie vor als Quelle für Erneuerbare Energie national und international viel zu stark unterschätzt“, so Marcus Hansen, Geschäftsführer der Kirchweidacher Energie GmbH (KiwE). „Dabei geht es hier nicht nur um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Das Fernwärmesystem, das wir hier aufgebaut haben, beflügelt die wirtschaftliche Entwicklung in der ganzen Region.“ Ein schönes Beispiel dafür, wie mit Erneuerbarer Energien nicht nur Klimaschutz betrieben sondern auch noch neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

In Kirchweidach werden zukünftig durch die Substitution fossiler Energieträger und Millionen von Transportkilometern mehr als 30.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart. In diesem Frühjahr wurde das Fernwärmenetz erfolgreich in Betrieb genommen. Bereits seit Ende des Jahres 2013 wird ein großer Gemüsebaubetrieb in Kirchweidach mit geothermischer Energie versorgt. In seinem ca. 12 ha großen Gewächshaus werden Tomaten und Paprika für bis zu 600.000 Bürger angebaut. Die Energiewende ist auch in Bayern machbar. na


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