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Qualität des Trinkwassers in der EU wird untersucht

In Europa gibt es keinen Mangel an Trinkwasser, doch wie sieht es mit der Qualität aus? Phosphate, Schwermetalle, Arzneimittelrückstände und Schlimmeres kommen mittlerweile auch mit aus dem Wasserhahn. (Foto: © piu700 / Pixelio)
In Europa gibt es keinen Mangel an Trinkwasser, doch wie sieht es mit der Qualität aus? Phosphate, Schwermetalle, Arzneimittelrückstände und Schlimmeres kommen mittlerweile auch mit aus dem Wasserhahn. (Foto: © piu700 / Pixelio)

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur EU-Trinkwasserpolitik eingeleitet, um festzustellen, wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen – eine Folgemaßnahme zu der Aktion Right2Water, der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative.

25.06.2014 – „Die EU-weite Versorgung mit unbedenklichem, gutem Trinkwasser ist ein wichtiger Erfolg der EU-Rechtsvorschriften. Wir müssen aber auch die künftigen Herausforderungen betrachten und auf die Anliegen eingehen, die in dieser Europäischen Bürgerinitiative vorgebracht wurden“, sagt EU-Kommissar Janez Potočnik. „Dies bedeutet, dass wir den von den Bürgern eingeleiteten Dialog fortsetzen und künftig auf die Erwartungen der Verbraucher und der anderen Interessenträger an die EU-Trinkwasservorschriften eingehen müssen.“

Die Erläuterungen der Kommission, wie sie auf diese erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative Right2Water reagieren würde, markierten eigentlich erst den Beginn des Prozesses – den Worten müssten jetzt Taten folgen. Durch die Konsultation wolle man besser verstehen, wie die Bürger sowie die Interessenträger über die Notwendigkeit einer besseren Trinkwasserversorgung und die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung mit gutem Trinkwasser denken. Die Fragen umfassen Themen wie die jetzige Trinkwasserqualität, den Informationsbedarf der Bürger und etwaige zusätzliche Maßnahmen auf EU-Ebene.

Die Konsultation läuft bis 15. September 2014. Die Ergebnisse sollen in die Diskussion über die Frage nach dem Verbesserungsbedarf der EU-Trinkwasserrichtlinie einfließen. Außerdem wird die Kommission einen strukturierten Dialog mit den Interessenträgern auf den Weg bringen, bei dem die Transparenz im Wassersektor untersucht werden soll. Dies ist eine weitere Folgemaßnahme zur Europäischen Bürgerinitiative. Weitere Informationen werden hier bereitgestellt.

Ziel der Trinkwasserrichtlinie ist es, die menschliche Gesundheit vor den schädlichen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung des für den menschlichen Gebrauch bestimmtem Wassers ergeben, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit zu schützen. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet Maßnahmen treffen, um dafür zu sorgen, dass diese Ziele erreicht werden und jegliche Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität verhindert wird. na


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Kommentare

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Lebensraumwasser 28.06.2014, 17:04:29

+186 Gut Antworten

Die EU-Kommission plant damit eine Transparenz-Initiative zur Trinkwasserqualität, die in einem für die Deutschen sehr wertvollem Qualitäts-Benchmarking münden kann. Damit werden auch Preisunterschiede in Europa relativiert. Es steht zu hoffen, dass sich die Bundesbürger an der Befragung beteiligen. siehe auch http://lebensraumwasser.com/2014/06/19/eu-kommission-plant-transparenz-initiative-zur-trinkwasserqualitat/


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