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Sturm Herwart beschert Deutschland Windkraft-Rekord

Deutsche Windkraftanlagen erreichten am vergangenen Samstag um 19 Uhr abends eine Rekorderzeugung von insgesamt 39.231 Megawattstunden (MWh). (Foto: <a href="https://pixabay.com/de/windpark-windkraftanlagen-windr%C3%A4der-1279726/" target="_blank">hpgruesen / pixabay.com</a>, CC0 Creative Commons)
Deutsche Windkraftanlagen erreichten am vergangenen Samstag um 19 Uhr abends eine Rekorderzeugung von insgesamt 39.231 Megawattstunden (MWh). (Foto: hpgruesen / pixabay.com, CC0 Creative Commons)

Am vergangenen Wochenende ist erneut ein schwerer Herbststurm über Deutschland hinweggefegt. Herwart sorgte dabei nicht nur für einen neuen Windstrom-Rekord, sondern auch für einen Erneuerbare-Energien-Anteil von über 74 Prozent an der Stromerzeugung.

03.11.2017 – Mit Xavier hatte bereits der letzte Herbststurm zu einem außerordentlich hohen Windenergieanteil an der Stromerzeugung in Deutschland geführt. Nur wenige Wochen später ist nun erneut ein besonderes schwerer Sturm über Deutschland hinweggezogen. Herwart brachte sogar so viel Wind mit sich, dass am Samstagabend ein neuer Windkraft-Rekord aufgestellt wurde. So erreichten Deutsche Windkraftanlagen am vergangenen Samstag um 19 Uhr abends eine Rekorderzeugung von insgesamt 39.231 Megawattstunden (MWh). Davon entfielen über 35.500 MWh auf die Onshore-Windenergie und knapp 3.700 MWh auf die Offshore-Windkraft.

Damit hatte die Windenergie an diesem 28. Oktober bereits einen Anteil von 53,6 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung in Deutschland und ließ die fossilen Energien deutlich hinter sich zurück. Am Sonntag betrug der Anteil sogar stolze 56,1 Prozent, wodurch die Erneuerbaren Energien insgesamt einen Anteil von 74,4 Prozent an der Stromerzeugung erreichten.

Windkraft musste gedrosselt werden

Prognostiziert wurde vom Energiekonzern E.ON sogar noch ein deutlich höherer Anteil, berichtet bizz energy. So wurde erwartet, dass deutsche Windkraftanlagen am Sonntagvormittag bis zu 45.000 Megawatt (MW) erzeugen würden. Damit hätte zumindest theoretisch fast der gesamte Energiebedarf zeitweise gedeckt werden können. Allerdings mussten einige Windkraftanlagen abgeschaltet und die tatsächlich erzeugte Gesamtstrommenge damit gedrosselt werden. jk


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