Hafen Rotterdam: Neues Terminal für Offshore-Windkraft

Mitte 2029 will der Hafen Rotterdam ein neues Terminal in Betrieb nehmen, das Komponenten für Windkraft auf See verladen und lagern kann. Aktuell läuft eine Marktkonsultation, um Bedürfnisse und Anregungen der Industrie aufzunehmen.
15.12.2025 – Die Hafenbehörde Rotterdam plant ein neues Terminal für Offshore-Wind-Logistik zu bauen. 45 Hektar Fläche stehen dafür in der nordwestlichen Ecke der Maasvlakte bereit. Das Terminal dient der Anlieferung, Lagerung, Vormontage und Verschiffung von Komponenten für Windkraftanlagen. Es wird direkten nautischen Zugang zum Meer haben und mit schweren Kais sowie hochwertigen Logistikanlagen ausgestattet sein. Mitte 2029 soll es in Betrieb gehen.
Geplant ist ein 835 Meter langer Kai, auf dem die neueste Generation von Offshore-Windanlagen per Schiff anlegen kann. Auch Arbeitsschiffe mit Schwerlastkränen, die zum Bau der Windkraftanlagen auf See gebraucht werden, können anlegen. Nicht nur für den Bau neuer Windkraftanlagen wird das Terminal gebraucht, auch für den Rückbau bestehender Anlagen muss Logistik eingeplant werden.
Mit diesem Projekt will die Hafenbehörde Rotterdam der Offshore-Windindustrie die notwendige Logistik-Kapazität bereitstellen. Die bisherigen Hafenkapazitäten sind derzeit ein begrenzender Faktor für den Bau neuer Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee. Aufgrund seiner direkten Lage an der Nordsee, des tiefen Tiefgangs und des bestehenden Offshore-Clusters ist der Hafen von Rotterdam ideal für diese Aktivitäten geeignet.
Am Hafen Cuxhaven begannen im Februar 2025 die Erweiterungsarbeiten. Auch hier sind die neuen Liegeplätze für den Umschlag von Windkraftanlagen ausgerichtet und tragen dazu bei, den erhöhten Bedarf an Umschlag- und Lagerflächen für On- und Offshore-Windenergieanlagen zu decken. pf
















































