Menü öffnen

Fridays for FutureDie ganze Welt streikt am Freitag fürs Klima

Klimastreik in Berlin
Am 15. März sind in mehr als 180 Städten in Deutschland Klimastreiks geplant. (Foto: © Clemens Weiß)

Für den morgigen Freitag hat die Fridays for Future-Bewegung zum weltweiten Klimastreik aufgerufen. In über 100 Ländern werden Menschen auf die Straße gehen und für einen ambitionierten Klimaschutz demonstrieren.

14.03.2019 – Die Schüler bekommen Verstärkung. Und das auf der ganzen Welt. Schon seit vielen Monaten gehen jeden Freitag junge Menschen auf die Straße, um gegen die mut- und ambitionslose Klimapolitik ihrer Regierung zu protestieren. Damit zeigt die Fridays for Future-Bewegung, dass die Jugend keinesfalls unpolitisch ist. Am morgigen Freitag wird die Protestbewegung jedoch noch eine ganz andere Dimension annehmen: Diesmal werden zahlreiche Menschen auf allen Kontinenten – außer der Antarktis – auf die Straße gehen, Seite an Seite mit den Schülern. Denn eingeladen sind ausdrücklich auch Erwachsene.

„Bis hierhin und nicht weiter!“

In über 100 unterschiedlichen Ländern finden die Schulstreiks am 15. März statt. Allein in Deutschland gibt es in fast 200 Städten Proteste. „Gemeinsam fordern wir von den Regierungen unserer Länder und der internationalen Staatengemeinschaft unsere Zukunft nicht weiter kurzfristigen Interessen zu opfern“, so Fridays for Future Deutschland. Auch wenn sich an den Forderungen der jungen Klimaaktivisten nichts geändert hat, könnten sie diesmal ein besonders deutliches Zeichen setzen. jk

Eine Übersicht über die Orte des internationalen Schulstreiks in Deutschland gibt es hier: fridaysforfuture.de/march15th

In dieser Woche wollen wir die jungen Klimaaktivisten der Fridays for Future-Bewegung etwas näher kennenlernen. Dafür haben wir mit Schülern und Studenten über ihr Engagement bei den Klimastreiks, ihre Forderungen und ihr Verständnis von Nachhaltigkeit gesprochen.


Mehr zum Thema


Kommentare

Diskutieren Sie über diesen Artikel

Denkender Bürger 14.03.2019, 22:40:09

Als ob die Probleme davon weggehen würden!

Die sollen sich mal lieber Gedanken machen, wie anders es besser gehen könnte - da wäre der Welt mehr geholfen.

Dagegen sein ist einfach - aber davon gehen die Probleme nicht weg.

Und die Politik kann auch keine Lösung herbeireden!

Davon abgesehen, daß ein kostenloses Bildungssystem eine jahrunderte lang erkämpfte sozialpolitische Errungenschaft ist, die mit den angezettelten Schulstreiks gerade mit Füßen getreten wird! In anderen Teilen der Welt wären die Kinder froh, wenn es überhaupt Schulen gäbe, in die sie gehen könnten!

Da frage ich mich ernsthaft: Sind jetzt alle verrückt geworden???

Und sowas soll ich dann auch noch ernst nehmen?!

Man kann viel von mir verlangen, aber nichts Unmögliches!

Anton Brehm 17.03.2019, 13:19:43

Grenzen müssen ab und zu übertreten werden, um das Ziel zu erreichen. Wenn man trommelt für eine Person, die taub ist, ab und zu ist es gut, ihm auf den Kopf zu schlagen, dann weiß er, dass man auf die Trommel richtig haut. Sonst merkt er das nicht. (afrikanisches Sprichwort)

Anton Brehm 17.03.2019, 13:19:45

Grenzen müssen ab und zu übertreten werden, um das Ziel zu erreichen. Wenn man trommelt für eine Person, die taub ist, ab und zu ist es gut, ihm auf den Kopf zu schlagen, dann weiß er, dass man auf die Trommel richtig haut. Sonst merkt er das nicht. (afrikanisches Sprichwort)


Neuen Kommentar schreiben


Name: *
E-Mail: *
(wird nicht veröffentlicht)
Nicht ausfüllen!


Kommentar: *

(wird nicht veröffentlicht)
max 2.000 Zeichen



energiezukunft