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Fridays for FutureKlimaaktivistin Greta Thunberg für Friedensnobelpreis nominiert

Greta Thunberg beim Klimastreik in Schweden
Greta Thunberg bei ihrem stillen Protest vor dem Parlament in Stockholm. (Foto: Anders Hellberg/commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0)

Sie hat den Grundstein für die Fridays for Future-Bewegung gelegt, jetzt ist sie für den Friedensnobelpreis nominiert. Die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg leiste mit ihrem Engagement für den Klimaschutz einen enormen Beitrag zum Frieden.

16.03.2019 – Seit vielen Monaten demonstriert Greta Thunberg vor dem Parlament in Stockholm für ein stärkeres Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel. Ihre Botschaft vermittelt sie dabei leise, ohne viel Aufsehen erregen zu wollen. Und doch hat sie viel Aufsehen erregt. Meist steht oder sitzt sie vor dem schwedischen Reichstag und hält ihr Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) in den Händen. Sie bezeichnete sich selbst in einem SPIEGEL-Interview als das „stille Mädchen, das ganz hinten sitzt“.

Jetzt wurde das „stille Mädchen“ für den Friedensnobelpreis nominiert. Vorgeschlagen wurde sie von drei norwegischen Parlamentariern, wie aus einem Bericht der norwegischen Zeitung „Verdens Gang“ hervorgeht. Demnach bestehe in unserer heutigen Zeit der wichtigste Beitrag für den Frieden darin, die gefährlichen Klimaveränderungen zu stoppen. Auch wenn sich Thunberg über die Entscheidung sehr gefreut habe, fühle es sich unwirklich und ein bisschen seltsam an. Auf Twitter verkündete sie nach der Bekanntgabe der Nominierung, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar.

Die junge Schwedin habe mit ihrem Klimastreik eine Massenbewegung gestartet, die einen sehr wichtigen Beitrag zum Frieden leisten könne. Schließlich befeuere der Klimawandel Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt.

Mit ihrem Schulstreik für das Klima hat Thunberg tatsächlich eine neue Form einer Klimaschutzbewegung ausgelöst. Genau wie die Teilnehmerzahlen sind die Protestaktionen in den letzten Wochen immer zahlreicher geworden. Inzwischen streiken Schüler, Auszubildende, Studenten und andere junge Menschen auf der ganzen Welt.

Globaler Klimastreik bewegte Massen

Gestern fanden die Klimastreiks in über 120 Ländern und mehr als 2.000 Städten statt. Unterstützung erhielten die jungen Klimaaktivisten außerdem von 23.000 Wissenschaftlern, die sich hinter die Forderung der Schüler stellten. Mit anderen Worten: Greta Thunberg hat schon jetzt Großes bewegt. Und wer weiß schon, welche Größe die Fridays for Future-Bewegung in den nächsten Wochen und Monaten noch annehmen kann. jk


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Kommentare

Diskutieren Sie über diesen Artikel

Denkender Bürger 16.03.2019, 10:36:34

+213 Gut Antworten

Kann endlich mal jemand diesen Unsinn abstellen und sich den wirklichen Problemen und konkreten Lösungen zuwenden?

Weiterdenkender Bürger 16.03.2019, 14:28:46

+198 Gut Antworten

Wenn Sie das nervt, dann tun Sie etwas dagegen, statt immer nur zu meckern und eher sinnfreie Kommentare überall zu hinterlassen.

Denkender Bürger 16.03.2019, 14:50:07

+204 Gut

Ist schon eigenartig:

Es gab Zeiten, da hat man Menschen dafür als Ketzer hingerichtet, weil sie bezweifelt haben, daß die Erde eine Scheibe sei und im Mittelunkt des Universum stünde.

Heute gibt es Leute, die dasselbe am liebsten mit jedem tun würden, der sich der allgemeinen Klima-Hysterie widersetzt und zu Ruhe, Besonnenheit und Sachlichkeit mahnt.

Geschichte wiederholt sich nicht? - Das einizige kontinuierliche an der Geschichte ist ihre ständige Wiederholung.

Weiterdenkender Bürger 16.03.2019, 14:54:14

+243 Gut Antworten

Das hat keiner behauptet, aber leben Sie ruhig weiter in Ihrer Scheinwelt voller Idioten und Ihnen als alleiniger Experte.

Denkender Bürger 16.03.2019, 21:07:42

+243 Gut

Na dann soll mir doch mal einer sagen, wie es anders und besser gehen könnte.

Aber bitte ohne die Forderung nach einer Rückkehr ins vorindustrielle Zeitalter!

Und auch so, daß es technisch umsetzbar ist!

 

Selbstbetrug ist eben dann am schönsten, wenn man ihn mit möglichst vielen teilen kann.

Denkender Bürger 17.03.2019, 20:42:04

+212 Gut Antworten

Sber im Grund brauche ich mich nicht aufzuregen, zumal jetzt schon Absehbar ist, wohin die ganze Klima-Panik und Greta-Euphorie führen wird:

Wenn erst mal die ersten Einschnitte in die parsönliche Komfort-Zone des Einzelnen kommen, dann wird die Stimmung ins Gegenteil umschlagen. garantiert.

Was mich da so sicher macht?

Weil ich einen ähnlichen Wandel schon mal selbst miterebt habe:

Wie euphorisch waren die Leute 1990, als m Osten die D-Mark eingeführt wurde. Als dann aber die geliebte und zahlungsstarke D-Mark (ein Slogan aus der damaligen Zeit) quasi über Nacht zu einer weitgehenden De-Industriealisierung des Ostens mit einem Heer an Arbeitslosen geführt hatte, kam der große Katzenjammer, der in weiten Teilen bis heute anhält.

Sollte mich wundern, wenn es bei einer überstürzten Energiewende nicht genauso wird und die ganze Öko-Bewegung dann eines Tages als Quelle allen Übels gilt.

Weiterdenkender Bürger 18.03.2019, 09:13:21

+201 Gut

Wenn Sie alles so sicher wissen, dann legen Sie doch schon mal Vorräte an. Dann haben Sie einen Vorteil gegenüber den ganzen, dann hungernden Unwissenden. 200 Mal Bohneneintopf reicht fürs Erste oder?

Denkender Bürger 18.03.2019, 09:52:24

+215 Gut Antworten

Wenn vermeintlich weiterdenkede Leute Fakten oder Gefahren nicht wahr haben wollen, dann kann man denen auch nicht helfen.

So frei nach der Logik von Palmström:

"Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!"

Aber das sind dann auch genau die Leute, die am lautesten heulen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Und selbstverstndlich werden dann alle schuld sein, nur sie nicht.

Fritz 21.03.2019, 10:28:57

+226 Gut Antworten

Kann jemand leugnen in welchen Mengen wir fossile Energie täglich verbrennen?

Ist es klug und eines denkenden Menschen würdig anzunehmen, das wird schon nichts machen,

auch nicht nach vielen Jahrzenten?

Im Übrigen wünsche ich mir mehr handelnde Bürger...

Denkender Bürger 28.03.2019, 01:50:36

+189 Gut

Das die fossilen Rohstoffe zu ende gehen und wir davon wegkommen müssen, bestreitet ja gar keiner.

Aber es müssen dafür technologische Lösungen her - sonst droht ein Rückfall ins vorindustrielle Zeitalter.

Und diese Lösungen findet man garantiert nicht mit Schulschwänzen, Jammern oder Anklagen.

Und sie herbeireden vermag auch keiner.

Da hilft nur verantwortungsvolles Handeln gebildeter Menschen.

Deswegen ist die ganze Friday for Future Kampagne nichts als ein Ausflug nach Absurdistan.

Denkender Bürger 31.03.2019, 11:28:12

+202 Gut Antworten

Auf jeden Fall wird es jetzt richtig gefährlich:

Da ist jemand, der im Grund nichts geleistet hat außer gegen das gesetz zu verstoßen (auch in Schweden besteht Schulpflicht!) und auf Probleme aufmerksam gemacht hat, was sowieso jeder kennt.

Und die Öffentlichkeit und die Medien verfallen in eine Art Massenhysterie und überschütten die Betreffende Lob mit Auszeichnungen. Mit anderen Worten:

 

Hier wird gerade ein zweifelhafter Personenkult aufgebaut !!!

 

Genauso wie es in allen großen Diktaturen war - egal in autoritären Monarchien, bei den Kommunisten oder bei den Faschisten.

Sieht das denn keiner?!

Merkt das denn keiner?!

Oder will das keiner sehen und merken?


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