16.07.2025 – Majas Forschungen über den Ausbruch eines Vulkans geraten ins Stocken. Einsam in einem Tagungshotel, in dem zeitgleich der Kongress zur Regulation von Tierpopulationen stattfindet, wird sie von ihrer neuen mysteriösen Freundin Helga-Maria angeregt, Gewissheiten zu überdenken und den vorgezeichneten Pfad zu verlassen. In einer Bibliothek sucht Maja nach Antworten und findet neue Rätsel.
Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort gerät Sebastian mit dem düsteren Jäger Mészáros aneinander. Dem sanftmütigen Naturbeobachter ist der wortkarge düstere Mensch nicht geheuer. Er will sein Geheimnis lüften und begibt sich dabei selbst in Lebensgefahr. Wie hängt all das zusammen?
Die Figuren in Volha Hapeyevas Roman erkunden die Welt von Tieren, Menschen und Vulkanen. Die beiden sensiblen, empathischen Protagonisten Maja und Sebastian stehen dabei dem Bösen in unterschiedlicher Gestalt gegenüber, kämpfen um das eigene Überleben, das von Tieren und das von Werten.
Im Zentrum von Samota steht die Empathie und die Frage, warum sie so vielen Menschen fehlt oder abhandengekommen ist. Ein geheimnisvolles, verspieltes Buch, dessen lose Enden, traumhafte Sequenzen und unvermittelten Sprünge eine Reise ins Innere begleiten, Emphatie und Einsamkeit nachspüren.
Volha Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus, ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland.
Samota
Die Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber
Volha Hapeyeva
Literaturverlag Droschl 2024, Hardcover, 192 Seiten
Aus dem Belarussischen übersetzt von Tina Wünschmann und Matthias Göritz
ISBN: 9783990591512
25 Euro
















































