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Auto aus dem 3D-Drucker

Ein US-amerikanisches Unternehmen plant, Elektroautos im 3D-Drucker herzustellen. (Bild: Screenshot von https://localmotors.com/3d-printed-car/)
Ein US-amerikanisches Unternehmen plant, Elektroautos im 3D-Drucker herzustellen. (Bild: Screenshot von https://localmotors.com/3d-printed-car/)

Ein US-Unternehmen plant, Autos im 3D-Drucker herzustellen. Bereits im kommenden Jahr könnte es spannend werden. Ein auf Niedriggeschwindigkeit ausgelegtes Elektroauto könnte Anfang 2016 vorgestellt werden – die autobahntaugliche Version wenig später.

15.07.2015 – Local Motors, ein in Phoenix ansässiges US-Unternehmen, hatte auf der Manufacturing Technology Show in Chicago vergangenen September eine Weltneuheit vorgestellt: Das erste Auto aus dem 3D-Drucker. Seit rund 100 Jahre werden die Einzelteile von Fahrzeugen auf dieselbe Art und Weise produziert – nun könnte sich alles ändern. 3D-gedruckt werden sie besser und sicherer sein, glaubt Local Motors-Chef  John B. Rogers.

Anfang Juni vergangenen Jahres hatte das Unternehmen seine Co-Creation-Community aufgerufen, die besten Designs für ein straßentaugliches 3D-Auto zu ersinnen. Der Gewinner mit der besten Idee wurde mit 7.500 US-Dollar belohnt – und zudem mit dem Versprechen, dass seine Idee den Weg in die Produktionsstätten findet. In weniger als einem Monat gingen rund 60 Vorschläge ein. Der Sieger stammt aus Oregon und hat ein Modell eingereicht, das über zwei Ausführungen verfügt: „Swim“ und „Sport“. Es beruht auf einem modular aufgebauten Rahmen, so dass einzelne Teile leicht wieder entfernt werden können. Dadurch lässt sich das Fahrzeug durch Austauschen von Rahmenelementen sehr leicht neu designen. Ein weiterer Vorteil: Kommt es zu einem Unfall, lassen sich beschädigte Teile schnell und einfach ersetzen.

Im Herbst dieses Jahres soll der erste Prototyp voraussichtlich fahrbereit sein. Ein auf Niedriggeschwindigkeit ausgelegtes Elektroauto soll im ersten Quartal kommenden Jahres vorgestellt werden – und voraussichtlich vielleicht bereits erhältlich sein – die autobahntaugliche Version dann etwas später gegen Ende 2016. Hergestellt werden sollen die Fahrzeuge in der brandneuen Fabrik in Knoxville, die im November eröffnet. Während ein Preis für das schnelle Modell bislang nicht genannt wurde, soll das auf Niedriggeschwindigkeit ausgelegte Elektroauto Medienberichten zufolge zwischen 18.000 und 30.000 US-Dollar kosten. Um seine Pläne weiterzuentwickeln und umzusetzen, ist Local Motors Partnerschaften mit drei Hochschulen eingegangen: der Universität von Michigan, der Arizona State Universität und der Universität von Nevada in Las Vegas. rr


Kommentare

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Energiewender 15.07.2015, 17:16:07

+209 Gut Antworten

Anderer Prototyp aus dem 3D-Drucker bringt 120 km Reichweite, 40 km/h:

https://www.youtube.com/watch?v=4rww0QiRavo


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