Politik

Frankreich muss Ausbau Erneuerbarer Energien verdoppeln

10.02.2018 ‐ Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Frankreich ist im Jahr 2017 leicht gesunken. Als Nachzügler im Vergleich zu vielen seiner EU-Nachbarn müsste Frankreich den Ausbau verdoppeln, wenn es seine Energiewende-Ziele erreichen will. 

Idylle mit Strahlkraft: Das AKW Cruas liegt etwa 15 Kilometer von der französischen Gemeinde Montélimar entfernt im Département Drôme am rechten Ufer der Rhone. (Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft)

Danger immédiat! Frankreichs Atommeiler sind ein Risiko

09.02.2018 ‐ Zehn von 58 französischen AKW sind in einem katastrophalen Zustand. Das haben zwei Journalisten nach langen Recherchen herausgefunden und klagen Behörden und Atomlobby an, mit Verschleierungstaktik Mensch und Umwelt einem enormen Risiko auszusetzen. 

Das Bundeskanzleramt in Berlin.

GroKo hat Klimaschutz bis auf weiteres vertagt

07.02.2018 ‐ Anstatt dem 2020-Klimaziel mit zügigen Maßnahmen noch näherzukommen wird alles erstmal auf 2030 und später verschoben. Der von vielen geforderte CO2-Preis auf klimaschädliche Energie wird so bald nicht kommen, ebenso wenig wie der Kohleausstieg.  

Sie reden und reden – aber nicht über die Braunkohle. Staatssekretäre der Länder Berlin und Brandenburg haben wieder ein „Sulfatgespräch“ geführt. (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tagebau_J%C3%A4nschwalde_Luftbild.jpg" target="_blank">Julian Nitzsche / Wikimedia.org</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">CC BY-SA 3.0</a>)

Nur Symptombehandlung gegen das Sulfat

05.02.2018 ‐ Sie reden und reden – aber nicht über die Braunkohle. Staatssekretäre der Länder Berlin und Brandenburg haben wieder ein „Sulfatgespräch“ geführt. Klar ist: Die Belastung des Trinkwassers mit Sulfat wird ansteigen und so die Hauptstadt bedrohen.  

Eine Tesla Ladestation in Kalifornien, etwa 100 Meilen nördlich von Los Angeles. Bis 2025 sollen 250.000 Ladestationen in dem US-Bundesstaat installiert werden. (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tesla_charging_station_with_solar_collector_trimmed.jpeg" target="_blank">Jusdafax / Wikimedia.org</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">CC BY-SA 3.0</a>)

Kalifornien bringt Schwung in seine Verkehrswende

02.02.2018 ‐ Mit ehrgeizigen Klimazielen beansprucht der US-Bundesstaat Kalifornien eine Vorreiterrolle in den USA: Ab 2030 sollen fünf Millionen emissionsfreie Autos auf den Straßen unterwegs sein. Dafür wird jetzt massiv die Ladeinfrastruktur ausgebaut. 

Die Deutsche Umwelthilfe und andere Umweltverbände fordern bessere Luft in den Städten. (Foto: © DUH)

Die EU-Kommission setzt letzte Frist für bessere Luft

01.02.2018 ‐ Bei einem Krisentreffen in Brüssel hat die EU-Kommission den Druck erhöht und neun Ländern nun eine Frist gesetzt, um zügig etwas gegen die immense Luftverschmutzung in Städten zu unternehmen – sonst drohen Klagen. Deutschland steht in der Pflicht.  

Bau einer Gas-Pipeline im Südwesten Schottlands. (Foto: © <a href="https://www.flickr.com/photos/alistairh/35400608083/">Alistair Hamilton / flickr.com</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>)

Neue EU-Gaspipeline könnte zum Klimakiller werden

01.02.2018 ‐ Die EU-Kommission treibt den Bau der 45-Milliarden-Gaspipeline „Southern Gas Corridor“ von Aserbaidschan in die EU weiter voran. Zu teuer und unnötig bemängeln Kritiker. Nun zeigt eine neue Studie: Klimaschädlicher als gedacht ist das Projekt auch. 

Foto: Luftbild des Frankfurter Flughafens

Widerstand gegen die Pläne des Frankfurter Flughafens

30.01.2018 ‐ Im Treburer Wald in der Nähe des Frankfurter Flughafens, campieren seit Anfang des Jahres Klimaaktivisten in Baumhäusern, um gegen die Rodungen von Teilen des Waldes zu protestieren. Der Flughafenbetreiber Fraport plant dort einen Autobahnzubringer. 

Zum Jahreswechsel wird das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim vermutlich endgültig stillgelegt werden. (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Centrale_nucl%C3%A9aire_de_Fessenheim2.jpg" target="_blank">Florival fr / wikimedia.org</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">CC BY-SA 3.0</a>)

Schließung des AKW Fessenheim rückt näher

28.01.2018 ‐ In etwa einem Jahr soll das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim nun endgültig vom Netz gehen. Während Anwohner aufatmen, formiert sich in Frankreich Protest. Der Grund: Über 2.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an Frankreichs ältestem [...] 

Foto: Bild von Barrikaden im Hambacher Forst

Turbulente Tage im Hambacher Forst

27.01.2018 ‐ Seit Montag sitzen mehrere Klimaaktivsten aus dem Hambacher Forst in Untersuchungshaft. Polizei und RWE hatten versucht, Barrikaden im Wald zu räumen. Wir haben uns mit einem der Aktivisten über die Vorkommnisse und aktuelle Situation unterhalten. 

Die Emissionen aus dem Verkehr sind 2016 erneut angestiegen und liegen noch über dem Wert von 1990. (Foto: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank">pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank">CC0 1.0</a>)

Deutschland muss für verpasstes EU-Klimaziel zahlen

26.01.2018 ‐ Weil die Bundesregierung den Klimaschutz vernachlässigt, wird’s teuer: Neben dem eigenen Klimaziel wird Deutschland auch die verpflichtenden EU-Ziele für Erneuerbare sowie CO2-Minderung verpassen und muss von anderen Ländern Emissionsrechte kaufen. 

EUROSOLAR kritisiert die im EEG 2017 verankerte „Sonnensteuer“ auf selbsterzeugten und -genutzten Strom aus Solaranlagen. Hierbei handle es sich nur um eine künstliche Verteuerung der Photovoltaik, die einen weiteren Ausbau deckelt und die Energiewende hemmt. (Foto: <a href="https://pixabay.com/de/solaranlage-dach-stromerzeugung-2939551/" target="_blank">ulleo / pixabay.com</a>, CC0 Creative Commons)

Die Energiewende braucht verlässliche Instrumente

24.01.2018 ‐ Anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren, fordert EUROSOLAR von der GroKo eine Verständigung auf konkrete und verlässliche Instrumente für den Ausbau der Erneuerbaren. Beim Ausschreibungssystem muss dringend nachgebessert werden.