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Woche der Sonne startet

Eine Familie begutachtet eine Photovoltaikanlage. (Bild: © Grammer Solar/R. Ettl, zur Verfügung gestellt vom BSW-Solar)
Eine Familie begutachtet eine Photovoltaikanlage. (Bild: © Grammer Solar/R. Ettl, zur Verfügung gestellt vom BSW-Solar)

An diesem Freitag beginnt die Woche der Sonne. Bis zum 21. Juni können sich Interessierte bundesweit mit vielfältigen Angeboten über Solarwärme, Holzpellets, Solarstrom und Speicher informieren. Ein Online-Kalender zeigt die nächstgelegenen Aktionen auf.

12.06.2015 – Mit mehr als 3.000 Einzelveranstaltungen ist die an diesem Freitag beginnende Woche der Sonne und Pellets die größte Informationskampagne zum Einsatz Erneuerbarer Energien in den eigenen vier Wänden. Verbraucherzentralen, Handwerksbetriebe, Kommunen, Umweltinitiativen, Schulen, Energieberater und Anlagenbetreiber informieren bis zum 21. Juni bundesweit mit vielfältigen Angeboten und Aktionen über Solarwärme, Holzpellets, Solarstrom und Speicher. Die nächstgelegene Veranstaltung lässt sich über den Veranstaltungskalender auf www.woche-der-sonne.de finden. Das Interesse an der Energiewende ist nach wie vor hoch: Bereits zehn Millionen Verbraucher nutzen in Deutschland selbst erzeugten Ökostrom oder -wärme auf Basis von Sonnenenergie und Pellets.

„Immer mehr Menschen nehmen die Energiewende einfach selbst in die Hand und begeistern andere, mitzumachen. Die von 20 Verbänden getragene Infokampagne bietet dafür einen ausgezeichneten Rahmen. Wer seine Energiekosten dauerhaft senken und Klimaschutz nicht anderen überlassen möchte, sollte das Infoangebot nutzen und sich vor Ort kostenlos und aus erster Hand informieren“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Ein interessantes Thema sind beispielsweise Solarstromspeicher, bei denen die Nachfrage aktuell steigt: „In den letzten 12 Monaten hat sich ihre Zahl auf über 20.000 mehr als verdoppelt“, so Körnig weiter. Die KfW fördere die Investition in Solarstromspeicher mit zinsgünstigen Krediten mit hohen Tilgungszuschüssen.

Sehr verbreitet ist bereits die Speicherung von Solarenergie für die Wärmenutzung durch solare Brauchwasser- und Pufferspeicher oder als Holzpellets. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), erklärt: „Die Sommermonate sind der richtige Zeitpunkt für den Heizungstausch. Zuvor sollte man sich jedoch umfassend und kompetent beraten lassen.“ Die Woche der Sonne und Pellets biete dazu die optimale Gelegenheit, so Bentele weiter.

Der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung ist dank der im April stark gestiegenen staatlichen Zuschüsse aktuell sehr rentabel: Ersetzt man seine alte Heizung durch eine effiziente Solar-Pellets-Kombianlage, erhält man einen Zuschuss von mindestens 6.000 Euro als Abwrackprämie für die alte Heizung. Der Fördertopf der Bundesregierung für das Marktanreizprogramm ist in diesem Jahr auf rund 360 Millionen Euro limitiert. Allein im letzten Jahr wurden 200.000 neue Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung und 35.000 Pelletfeuerungen neu installiert. Die Woche der Sonne und Pellets wird gemeinsam vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) veranstaltet und von der Messe Intersolar Europe sowie einem breiten Verbändespektrum unterstützt. rr


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