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Großstädte haben riesiges Potential für Mieterstrom

In der Haasestraße in Berlin hat der Energieversorger NATURSTROM AG gemeinsam mit dem Immobilienentwickler pro.b sein neuestes Mieterstromprojekt umgesetzt. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 83,75 Kilowatt peak und wird pro Jahr voraussichtlich knapp über 77.400 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen. (Foto: © NATURSTROM AG)
In der Haasestraße in Berlin hat der Energieversorger NATURSTROM AG gemeinsam mit dem Immobilienentwickler pro.b sein neuestes Mieterstromprojekt umgesetzt. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 83,75 Kilowatt peak und wird pro Jahr voraussichtlich knapp über 77.400 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen. (Foto: © NATURSTROM AG)

In den zwanzig größten deutschen Städten gibt es ein enormes Potential für Mieterstromprojekte, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Auf großen Wohngebäuden könnten bis zu 30.000 PV-Anlagen installiert werden und rund 1,4 Mio. Mieter mit Strom versorgen.

16.10.2017 – Ende Juni verabschiedete die Bundesregierung das Mieterstromgesetz und machte damit den Weg für eine Beschleunigung der Energiewende in den deutschen Innenstädten frei. Schon vor einiger Zeit war klar, dass der solare Mieterstrom aufgrund der vielen ungenutzten Dachflächen in Deutschland ein sehr großes Potential haben wird. Eine kürzlich veröffentlichte Analyse bestätigt dies nun auch in Zahlen. Vor allem in Berlin, Hamburg und München sei das Ausbaupotential demnach besonders groß.

Alleine in den zwanzig größten deutschen Städten könnten bis zu 33.000 Photovoltaikanlagen auf großen Wohngebäuden installiert werden. Damit würden immerhin rund 1,4 Millionen Mieter von sauberen und preiswerten Solarstrom profitieren und insgesamt rund 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das ergab die Potentialanalyse für solaren Mieterstrom vom Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Deutschen Mieterbund (DMB), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. (eaD).

„Jetzt geht es endlich los mit dem Mieterstrom in Deutschlands Metropolen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Stark gesunkene Photovoltaik-Preise und das neue Mieterstromgesetz der Bundesregierung machen dies möglich. Wir beobachten am Markt eine stark wachsende Zahl an Akteuren, die aus den Startlöchern kommen und Mieterstromprojekte umsetzen wollen.“

Vorreiter im Bereich Mieterstrom

Der Energieversorger NATURSTROM AG ist allerdings schon vor vielen Jahren aus den Startlöchern gekommen. Das Unternehmen zeichnet sich durch seine jahrelange Erfahrung als Vorreiter im Bereich Mieterstrom aus und hat bundesweit bereits mehr als 20 Mieterstromprojekte in den unterschiedlichsten Konstellationen umgesetzt – im Bestand und im Neubau, in Häusern mit zehn Parteien ebenso wie in großen Quartieren und in Gewerbeimmobilien.

Gemeinsam mit dem Immobilienentwickler pro.b hat NATURSTROM in der Haasestraße in Berlin gerade sein jüngstes Mieterstromprojekt umgesetzt: barrierefrei, energieeffizient und – dank des Mieterstromgesetzes – auch mit einem sehr attraktiven Endkundenpreis. Das Projekt zeigt: Mieterstrom sorgt für mehr Gerechtigkeit in der Energiewende. jk


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