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Erneuerbare WärmePerspektiven der Solarthermie

Referent spricht zum Solarthermie-Symposium
Das Kloster Banz bei Bad Staffelstein ist Veranstaltungsort für das Solarthermie-Symposium. (Foto: Conexio-PSE)

Prozesswärme, Wohngebäudeheizung, Integration in Wärmenetze – die Vielfalt der Solarthermie wird während des Symposiums im Kloster Banz fachlich aktuell und fundiert aufgezeigt. Das Programm ist reich gefüllt, inklusive viel Raum für Erfahrungsaustausch.

09.04.2024 – Vom 14. bis 16. Mai 2024 lädt das Solarthermie-Symposium ein, die Fortschritte der Technologie und ihr Potenzial in erneuerbaren Heizungssystemen kennenzulernen und zu diskutieren.

So eröffnet beispielsweise die Integration der Solarthermie in Wärmenetze und die Kombinationen mit Überschussstrom-Nutzung und Wärmepumpen zur Bewirtschaftung von thermischen Großspeichern ein zwar komplexes, aber auch hoch wirksames Potenzial der CO2-freien netzgebundenen Wärmeversorgung. Viele weitere Anwendungsfälle und Beispiele stehen im Programm der Veranstaltung im Kloster Banz.

Los geht es traditionsgemäß mit einer Paneldiskussion zu politischen Rahmenbedingungen, zu der diverse Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Forschung angekündigt sind. Der Nachmittag des ersten Konferenztages ist dann der Prozesswärme gewidmet. Themen sind unter anderem solare Prozesswärmeanlagen für die Dekarbonisierung des Gastransportsektors, Prozesswärme mit Parabolrinnen, Erfahrungen mit Leistungsübergabestationen sowie große Solarthermieanlagen als Gamechanger für Wärmenetze. Die Poster-Vorstellung und ein Get-Together beschließen den Tag.

Um zukunftsfähige Heizungstechnologien für kleinere Gebäude, insbesondere Wohngebäude, geht es am zweiten Veranstaltungstag. Vorträge zur seriellen Sanierung, zur thermischen Ertragsrechnung von PVT-Kollektoren und sich ergebende Chancen aus überarbeiteten EU-Verordnungen sind geplant. Am Nachmittag des 15. Mai behandelt ein Programmblock kommunale Wärmeplanung und Wärmespeicher, ein anderer Block neue solarthermische Kollektoren und Konzepte für den Netzbetrieb. Der Tag endet mit der Prämierung der besten Poster und einem Grillabend.

Am Donnerstag stehen Sanierungen für Mehrfamilienhäusern im Fokus. Unter anderem wird diskutiert, ob solarthermische Fassaden eine sinnvolle Wärmepumpenquelle sein können. Die zweite Session betrachtet Konzepte für Nichtwohngebäude

Das Symposium bietet die Möglichkeit, Fortschritte in der Solarthermie und den erneuerbaren Heizungssystemen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Wege für die Zukunft zu erkunden. „Die Vielfalt der vertretenen Fachleute, Unternehmen und Forschungseinrichtungen verspricht eine reiche Bandbreite an Perspektiven und Erkenntnissen, die helfen werden, die Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung zu meistern“, formuliert Korbinian Kamer in seinem Grußwort. Er ist fachlicher Leiter des Symposiums und Gruppenleiter für Prüfung, Qualitätssicherung und technischen Charakterisierung von Solarthermieanlagen und Wärmepumpen am Fraunhofer ISE.

Bei innovativen Wärmesysteme gehe es nicht nur um die effiziente Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme, sondern auch um die Integration der Systeme in bestehende Infrastrukturen, wobei Digitalisierung sowie intelligente Speicher- und Steuerungssysteme gefragt sind. pf

Das Konferenzticket für alle drei Tage kostet 910 Euro, Tagestickets 380 bzw. 490 Euro. Studierendentickets werden ebenfalls angeboten.

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