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Ozonschicht erholt sich, Treibhausgase nehmen zu

Klimaforscher melden, dass sich die Ozonschicht allmählich erholt. Echte Entwarnung gibt es jedoch nicht, denn Ozonschicht schädigende Stoffe werden einfach durch Treibhausgas produzierende ersetzt. Echte Alternativen sind bislang nicht in Sicht.

13.09.2014 –In der prallen Sonne zu liegen ist in manchen Teilen der Welt, wo die Ozonschicht dünn ist, schon lange nicht mehr empfehlenswert. Das Ozonloch wird zwar kleiner, doch echte Entwarnung kann es nicht geben. Das Ozonloch über der Antarktis öffnet sich weiterhin jeden September – aber, was neu ist: immerhin wächst es nicht mehr. Wissenschaftler der World Meteorological Organization (WMO) gehen in ihrem Ozonbericht davon aus, dass die Ozonschicht bis zur Mitte des Jahrhunderts weltweit wieder auf die Dicke von 1980 anwächst.

Diese Entwicklung gehe laut Studie auf das Montreal-Protokoll zurück; darin hatten sich 197 Staaten verpflichtet, die Emissionen von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) und anderen ozonschädlichen Substanzen drastisch zu reduzieren. Doch das ist leider kein Anlass zur Hoffnung – denn während FCKW reduziert wurde, stieg die Konzentration der Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) um rund sieben Prozent pro Jahr. FKW wird wiederum als Ersatz für FCKW verwendet und schädigt zwar nicht die Ozonschicht, produziert dafür aber klimaschädliche Treibhausgase. Das Schrumpfen des Ozonlochs könnte eben mit dem Ansteigen der klimaschädlichen Treibhausgase zu tun haben, sagen Klimaforscher.

Auch FKW müssten in Zukunft also ersetzt werden. Gute Alternativen gibt es kaum. Der Ersatzstoff HFO-1234yf wird in Zukunft in den Klimaanlagen neuer Automodelle gebraucht werden – er zerfällt in der Atmosphäre zu Trifluoressigsäure, eine Substanz, die nicht abgebaut werden kann und sich in der Umwelt anreichert. Und auch die Emissionen des ozonschädigenden Tetrachlorkohlenstoffs nehmen deutlich zu. Das Gas gelange aus einer "bislang unbekannten Quelle" in die Atmosphäre. na

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