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Mieterstrom goes USA

Eine neue Photovoltaik-Initiative der US-Regierung will den Bau von solaren Gemeinschaftsanlagen fördern und damit die PV-Industrie im Land ankurbeln. Wohnbaugesellschaften, Genossenschaften und Energieversorgungsunternehmen sollen unterstützen.

10.07.2015 – Die Regierung Obama kündigte in dieser Woche die kleine soziale Solar-Offensive an: Ziel dabei sei es, Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 300 MW im sozialen Wohnungsbau zu installieren und damit auch einkommensschwächeren Haushalten die Solarenergie nahe zu bringen und die Bewohner davon profitieren zu lassen. Dabei sollten vor allem eine technische Unterstützung und die Klärung der staatlichen Fördermöglichkeiten den Ausbau erleichtern. Mit einer „National Community Solar Partnership” sollen auch Haushalte und Unternehmen, die kein geeignetes Dach für eine eigene Photovoltaik-Anlage haben, Solarstrom aus Gemeinschaftsanlagen nutzen können.

Mit der Initiative will Obama auch die Solarindustrie weiter in Schwung bringen und dadurch neue Photovoltaik-Arbeitsplätze schaffen. Bis 2020 könnte der Markt der Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen in den USA auf ein halbes Gigawatt wachsen, so schätzt GTM Research. Mehrere Dutzende Projekte seine bereits in der Pipeline, die von verschiedenen Organisationen sowie. Energieanbietern und Stromgenossenschaften als auch den Wohnbaugesellschaften bereits angeschoben wurden.

Laut einer im Juni dieses Jahres veröffentlichten Studie von GTM Research könnten Photovoltaik-Gemeinschaftsprojekte bis zum Jahr 2020 den US-Markt um 1,8 Gigawatt vergrößern, die Marktforscher rechnen dabei mit einer Wachstumsrate von 59 Prozent pro Jahr. Auch den Analysten zufolge wäre die Förderung von Gemeinschaftsanlagen sinnvoll, denn es wären vor allem wirtschaftliche und technische Hürden, die den Großteil der Amerikaner noch von der Installation einer Solaranlage abhielten. na

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