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Klimagipfel: Erste finanzielle Zusagen für den Waldschutz

Kalter Regenwald Nähe The Chasm, Milford Sound (Foto: © Bgabel / CC BY 2.0 wikimedia.commons)
Kalter Regenwald Nähe The Chasm, Milford Sound (Foto: User: Bgabel at  wikivoyage shared, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0  via Wikimedia Commons)

Auf der Klimakonferenz in Paris haben die führenden Wirtschaftsnationen den vom Klimawandel stark betroffenen Entwicklungsländern bereits finanzielle Unterstützung versprochen. Im Fokus steht der Waldschutz d. h. die Abholzung der Wälder zu stoppen.

01.12.2015 – Die Abholzung der Wälder zählt weltweit zu den größten Verursachern für den Klimawandel. Für den Waldschutz und die Wiederaufforstung ist die Konferenz von zentraler Bedeutung. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Wald vernichtet. Wald ist aber wichtigste Lebensgrundlage für den Menschen, denn er produziert Sauerstoff und speichert riesige Mengen des klimaschädlichen CO2.

Bis zum Jahr 2020 haben deshalb nun gleich zu Beginn des Klimagipfels die Länder  Deutschland, Norwegen und Großbritannien daher versprochen, ihre Finanzierung für den Schutz der Wälder auf dann insgesamt eine Milliarde US-Dollar pro Jahr zu steigern. Brasilien, Kolumbien und Äthiopien sollen von der finanziellen Unterstützung profitieren. Kolumbien gab die Zusage, die Abholzung seiner Wälder schrittweise zu begrenzen und 2020 dann ganz zu beenden.

Deutschland, Norwegen, Schweden und die Schweiz wollen gemeinsam mit der Weltbank im Rahmen der neuen Initiative Transformative die Initiative Carbon Asset Facility die Entwicklungsländer mit 500 Mio. Euro für einen Übergang zu Erneuerbaren Energien unterstützen bzw. beim Ausbau von Energieeffizienz-Maßnahmen. Mit einem 20 Milliarden Dollar umfassenden Fonds will der chinesische Staatschef Xi Jinping in Zukunft  Entwicklungsländer unterstützen. Dabei sollen klimafreundliche Techniken in Entwicklungsländer transferiert werden.

Während China großzügig Klimahilfe für Entwicklungsländer verspricht und nebenbei seine Wirtschaft ankurbelt ist gerade im eigenen Land Smogalarm auf höchster Stufe. Die Behörden in Peking lassen daher nun tausende Fabriken schließen um die extreme Luftverschmutzung in der Hauptstadt und anderen Städten einzudämmen. na

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