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Klimaschutz beginnt mit dem Frühstück

Auch im Frühstück stecken schon eine Menge Ressourcen, danach kommt die Fahrt zur Arbeit mit Bus und Bahn, die mehrmalige Smartphone-Nutzung, Computer-Nutzung, Lunch, Kaffee, Einkäufe, Sport mit allerlei Zubehör und in beheizten Schwimmbecken oder Spo
Auch im Frühstück stecken schon eine Menge Ressourcen, danach kommt die Fahrt zur Arbeit mit Bus und Bahn, die mehrmalige Smartphone-Nutzung, Computer-Nutzung, Lunch, Kaffee, Einkäufe, Sport mit allerlei Zubehör und in beheizten Schwimmbecken oder Sporthallen etc etc…. (Foto. Niels Heidenreich / flickr.com CC BY 2.0)

Wie viele Rohstoffe verbrauchen Sie eigentlich, und welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt? Mit einem am Wuppertal Institut entwickelten Ressourcenrechner kann jeder online den ökologischen Rucksack seines persönlichen Lebensstils berechnen.

13.06.2015 – Wer gegen Atomkraft, Fracking und fossile Rohstoffe ein Zeichen setzen will kann bei sich selbst anfangen und einmal ehrlich hinterfragen, welchen Beitrag er selbst eigentlich zum Klimaschutz leistet. Der sogenannte ökologische Rucksack drückt das Gewicht aller natürlichen Rohstoffe aus, die für unseren Konsum anfallen – das heißt alle Produkte inklusive ihrer Herstellung, Nutzung und Entsorgung.

Für das Autofahren werden etwa nicht nur das Auto selbst und das Benzin, sondern anteilig auch die Eisenerzmine, die Stahlhütte und das Straßennetz gezählt. Alle Rohstoffe zusammengezählt ergeben eine Maßzahl für die Belastung der Umwelt. Die Förderung von Rohstoffen ist ja nicht nur ein Eingriff in das natürliche Gleichgewicht der Erde, sondern wird irgendwann als Abfall an die Natur zurückgegeben. Je weniger natürliche Rohstoffe wir verbrauchen, desto geringer sind auch unsere Umweltauswirkungen.

Bei der Eingabe erwarten den Nutzer Fragen zu den Bereichen Wohnen, Konsum, Ernährung, Freizeit, Mobilität und Urlaub. Ein Zwischenergebnis nach jedem Bereich zeigt an, wie viel schwerer der ganz eigene Rucksack geworden ist. Die Ergebnisse sind nicht völlig überraschend – bringen den einen oder anderen in der Gesamtheit und detaillierten Auswertung aber vielleicht dennoch zu einer kritischen Selbstbetrachtung.

Hier geht es zum Ressourcenrechner

Empfehlenswert ist dazu ein aufschlussreiches Buch aus dem Springer-Verlag „Die Rohstoff-Expedition – Entdecke, was in (d)einem Handy steckt!“ siehe unter Medientipps

Kommentare

Klaus Ermecke am 15.06.2015

+276 Gut Antworten

Bei 7 Mrd. Menschen entfallen auf jeden einzelnen 763.000 Tonnen Luft und 200 Mio. Kubikmeter Wasser (die Edertalsperre faßt 225 Mio Kubikmeter, wenn sie randvoll ist).

 

Ozeane und Atmosphäre stehen in ständigem Gasaustausch (Henry-Gesetz).

 

Und jetzt rechnen Sie bitte einmal vor, wie lange ein Mensch "anders frühstücken" soll, bevor sich in "seinem" Luftanteil etwas chemisch meßbar gegenüber einem Vergleichsanteil ändert.

 

Hunderttausend Jahre?

Zweihunderttaused?

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