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EEG-Novelle betrifft auch KWK

Blockheizkraftwerk. (Bild: © SCHAU.MEDIA /pixelio.de)
Blockheizkraftwerk. (Bild: © SCHAU.MEDIA /pixelio.de)

Die neuen Regelungen bezüglich der EEG-Umlage auf die Eigenstromerzeugung betreffen auch den Bereich Kraft-Wärme-Kopplung. Es ist anzunehmen, dass es zu einer Verlagerung – weg von der Eigenversorgung hin zu externen Versorgungsangeboten – kommen wird.

10.07.2014 – Die EEG-Novelle wird voraussichtlich am 1. August in Kraft treten. Obwohl die Grundförderung von Blockheizkraftwerken (BHKW) im KWK-Gesetz geregelt ist, sind die neuen Regelungen bezüglich der EEG-Umlage auf die Eigenstromerzeugung ebenfalls relevant für den Bereich KWK. Der Eigenverbrauch wird nach einem stufenweisen Übergang von 30 Prozent bis Ende 2015 und 35 Prozent bis Ende 2016 letztlich ab 2017 mit 40 Prozent der EEG-Umlage belastet.

Die Neuerungen betreffen die Eigenversorger, nicht jedoch die Energieunternehmen. Letztere mussten ohnehin bisher stets die volle EEG-Umlage zahlen. Deswegen ist davon auszugehen, dass der Bau von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung für Energieversorger gleichbleibend attraktiv bleibt, es jedoch zu einer Verlagerung – weg von der Eigenversorgung hin zu externen Versorgungsangeboten – kommen wird.

Das „Hauptprodukt“ eines Blockheizkraftwerkes ist die Wärme. Strom fällt sozusagen „nebenbei“ an. BHKWs verfügen über einen Verbrennungsmotor und einen Generator, welche gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Aufgrund hoher Nutzungsgrade von über 90 Prozent – thermisch rund 60 Prozent und elektrisch rund 30 Prozent – sind sie äußerst energieeffizient. Sprich: Es werden nur sehr geringe Mengen fossiler Brennstoffe benötigt. Deswegen gelten sie als umweltfreundliche Technologie, die die Energiewende unterstützen kann. Sie sind in sehr unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich sehr gut in ein dezentrales Energiesystem integrieren. rr


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