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Ausbau der europäischen Offshore-Windenergie gefordert

Vertreter mehrerer Länder und Unternehmen haben den Ausbau der europäischen Offshore-Windenergie gefordert. Bis 2030 sollen zusätzlich bis zu 60 GW realisiert werden. (Foto: <a href="https://pixabay.com/de/windpark-windrad-windkraft-2057881/" target="_
Vertreter mehrerer Länder und Unternehmen haben den Ausbau der europäischen Offshore-Windenergie gefordert. Bis 2030 sollen zusätzlich bis zu 60 GW realisiert werden. (Foto: seanstein / pixabay.com, CC0 Public Domain)

Beim Branchentreffen Offshore Wind Energy 2017 haben Vertreter mehrerer Länder und Unternehmen eine Erklärung zum weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa unterzeichnet. Bis 2030 sollen zusätzlich bis zu 60 GW realisiert werden.

09.06.2017 – Am Mittwoch fand in London das Branchentreffen Offshore Wind Energy 2017 statt. Dabei haben nicht nur Regierungsvertreter aus Deutschland, Dänemark und Belgien, sondern auch die Vertreter von 25 Unternehmen eine Erklärung zum stärkeren Ausbau der europäischen Windenergie auf See unterzeichnet. Dadurch soll bis 2030 eine zusätzliche Leistung von bis zu 60 Gigawatt (GW) installiert werden. In dem Statement wird zudem festgehalten, dass im Zeitraum von 2020 bis 2030 der jährliche Zubau mindestens vier GW betragen muss.

„Nun ist die Politik gefordert, die enormen volks- und energiewirtschaftlichen Chancen der Offshore-Windenergie zu nutzen“, sagt Uwe Knickrehm, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e.V. (AGOW). „Die Ausbaugrenzen in Deutschland, aktuell 15 GW bis 2023, beruhend auf den höheren Anfangskosten von Offshore-Windenergie sind völlig unzeitgemäß und gehören abgeschafft“, so Knickrehm.

Windenergieausbau logische Konsequenz aus Kostensenkung

Die AGOW ist ein Zusammenschluss von sechzehn Betreibern von Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee. Das Bündnis schlussfolgert aus den erzielten Kostensenkungen der letzten Jahre, dass ein verstärkter Ausbau der Windenergie auf See die logische Konsequenz sein muss. Ebenfalls wird auf die bestehenden Verzögerungen beim Netzausbau an Land hingewiesen, dessen Beschleunigung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei.

Zuletzt war bekannt geworden, dass die deutsche Förderbank KfW mit etwa 300 Millionen Euro den Offshore-Windpark Trianel Borkum II mitfinanzieren wird. Damit handelt es sich bereits um die sechste Finanzierung, die aus dem Förderprogramm Offshore Windenergie des Bundes resultiert. Dadurch soll ein Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland geleistet werden. jk


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Kommentare

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Eitel Heck 09.06.2017, 19:19:20

+325 Gut Antworten

Der Bericht informiert, dass in einer Erklärung der Regierungsvertreter Deutschlands, Dänemarks und Belgiens und von 25 Unternehmen der stärkerere Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen auf See gefordert wird.

Nun ist die Politik gefordert, sagt der Geschäftsführer der AG Offshore-Windenergie.

Auf hoher See ist doch mit Sturm und damit mit flukturierender Stromproduktion zu rechnen.

Mit keinem Wort werden Stromspeicher für überschüssigen Strom erwähnt, die auch zu realisieren sind. Nicht umsonst wird im Bodensee ein Betonkugelspeicher mit einem Durchmesser von 3 Metern als Stromspeicher für Offshore-Windkraftanlagen getestet.

Wie ist der Arbeitsstand der Erprobung?

Mit welchen Investitionsaufwendungen ist welche Anzahl von Betonkugelspeichern zu realisieren, um welche Stromkapazität zu speichern?

Was ist der Grund, dass bei Erfolgsmeldungen zu Windkraftanlagen nie über die Speicherung des überschüssigen Stroms informiert wird?

Wenn die Berichterstattung zum Ausbau der Windkraftanlagen weiterhin mit Ausgrenzung der Stromspeichertechnologie erfolgt, dann ist das Desinteresse der Politik und der Protest der Bevölkerung vorprogrammiert.


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