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Fossile Energien in der EU: CO2-Ausstoß steigt wieder

Die vorläufigen Schätzungen von Eurostat basieren auf monatlichen Energiestatistiken zu CO2-Emissionen aus energetischer Nutzung. (Foto: David J, CC BY-SA 2.0, https://www.flickr.com/photos/12313953@N03/8452182312/)
Die vorläufigen Schätzungen von Eurostat basieren auf monatlichen Energiestatistiken zu CO2-Emissionen aus energetischer Nutzung. (Foto: David J, CC BY-SA 2.0, https://www.flickr.com/photos/12313953@N03/8452182312/)

Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energien sind nach Schätzungen der Statistikbehörde Eurostat 2015 leicht angestiegen. Die deutschen Emissionen stagnierten weiterhin. Nur acht EU-Länder konnten ihren Ausstoß senken.

24.05.2016 – Die Schätzungen der Kohlendioxidemissionen aus energetischer Nutzung für das Jahr 2015 hatte das statistische Amt der Europäischen Union bereits Anfang Mai veröffentlicht. Demnach sind die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger gegenüber 2014 leicht um 0,7 Prozent gestiegen. Besorgniserregend ist dabei, dass sich die CO2-Emissionen in der Mehrheit der 28 EU-Staaten erhöht haben und nicht nur wenige einzelne Länder für den Anstieg verantwortlich sind.

Die größten Anstiege wurden in der Slowakei (+9,5%), Portugal (+8,6%) und Ungarn (+6,7%) verzeichnet, gefolgt von Belgien (+4,7%) und Bulgarien (+4,6%). Acht Mitgliedsländer haben es dagegen geschafft, ihren CO2-Ausstoß zu senken. Ganz vorne landete dabei der kleine Inselstaat Malta (-26,9%), sowie Estland (-16,0%), Dänemark (-9,9%), Finnland (-7,4%) und Griechenland (-5,0%).

Die vorläufigen Schätzungen von Eurostat basieren auf monatlichen Energiestatistiken zu CO2-Emissionen aus energetischer Nutzung und berücksichtigen nicht die Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung nicht erneuerbarer Abfälle. Die Daten geben einen Trend bei der Umstellung von fossiler auf eine erneuerbare Energieversorgung wieder, werden aber noch von weiteren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören klimatische Bedingungen, wirtschaftliches Wachstum, Bevölkerungswachstum sowie Verkehrs- und Industrieaktivitäten. cw


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