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Macrons Webseite zu mehr Klimaschutz

Die Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel in der italienischen Stadt Taormina Mai 2017. Beim Thema Klimawandel scheiden sich die Geister. (Foto: Italian G7 Presidency 2017 - G7 Summit on g7italy.it , CC BY 3.0 it )

Nach seinem Aufruf „Make our planet great again“ startet der bei den Parlamentswahlen neu bestätigte französische Präsident Macron mit einer Internetseite den Kampf gegen den Klimawandel und will Klimaabkommen-Aussteiger Trump die Stirn bieten.

23.06.2017 – Nachdem die US Umweltbehörde EPA Klimawissenschaftler entlassen hatte lud der neue französische Präsident Emmanuel Macron vergangenen Monat Klimaforscher nach Frankreich ein, um im Kampf gegen den Klimawandel ein neues Forschungs-Zuhause zu finden. Aus dem Aufruf wird nun eine Kampagne. Dafür hat die Regierung nun auch eine Plattform im Internet eingerichtet, die eine Art Kontaktbörse für Interessierte darstellt.

Wissenschaftler, Unternehmer oder NGOs werden hier aufgefordert, Ihre Meinung, Vorstellungen und Ideen zum Thema beizutragen und erste Kontakte zu knüpfen. Man wolle damit auch beweisen, so Nicolas Hulot, früherer Umweltaktivist und nun Minister für ökologischen und solidarischen Wandel, dass Trumps Absage an den Klimaschutz eine neue Entschlossenheit hervorrufen könne – und Zwänge, die aus dem Klimawandel erwachsen, durchaus das Potenzial für einen wirtschaftlichen Aufschwung darstellen könnten. Und den will Frankreich nutzen, wenn es nach Hulot geht.

Sechs Wochen nach der Präsidentschaftswahl hat Emmanuel Macron am Sonntag auch bei der Parlamentswahl gesiegt und mit seiner Partei La République en Marche und der verbündeten MoDem eine starke Merhheit erzielt – so dass er damit reformfähig wird. Die im August 2015 gesetzlich beschlossene Energiewende in Frankreich soll laut Macron und Hulot nun rascher umgesetzt werden, bis Ende Juni soll ein entsprechender Fahrplan vorliegen. Frankreich wolle nicht das Schlusslicht im Kampf gegen den Klimawandel werden. na


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